„Wiegen der Welt“ knacken 100.000-Besucher-Marke

Sonderausstellung über China und Ägypten zeigt Unterschiede und Parallelen der beiden Hochkulturen mit Hilfe von bedeutenden Fundstücken.

Nach nur fünf Wochen schon 100.000 Besucher zu Gast: Die Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ im Neuen Museum stößt ganz offenbar auf ein sehr hohes Interesse. Noch bis zum 3. Dezember haben Neugierige die Gelegenheit, diese besondere Schau zu besuchen.

Die Ausstellung – eine Kooperation des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Shanghai Museum – ist noch bis zum 3. Dezember 2017 auf der Museumsinsel Berlin geöffnet. Besucher Nummer 100.000 war Bernd Rödel, der mit seiner Ehefrau und seinem Sohn aus Düsseldorf angereist war, um die Schau sowie das benachbarte Pergamonmuseum zu besuchen.

Richtiges Konzept

„Das überaus große Interesse bestärkt uns darin, dass der Ansatz des Konzeptes richtig war und die Ausstellung einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zum Humboldt Forum leistet“, freute sich Friederike Seyfried, die Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung.

Wichtige Leihgaben

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ präsentiert erstmals gemeinsam alt-ägyptische und altchinesische Exponate. Viele der Exponate aus dem Reich der Mitte sind zum ersten Mal in Berlin zu sehen. Zu verdanken ist dies bedeutenden Leihgaben aus dem Shanghai Museum, des Ethnologischen Museums sowie des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin.

Viele Gemeinsamkeiten

Die Ausstellung zeigt etwa 250 Kunstschätze beider Hochkulturen und umfasst einen Zeitraum von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit. Sie zeichnet die Entwicklung beider Regionen nach, welche die Grundlagen großer Zivilisationen geschaffen haben. Obwohl es keinen direkten Kontakt zwischen dem Alten China und dem Alten Ägypten gab, treten neben Unterschieden auch viele Gemeinsamkeiten zu Tage.

Jedes der gezeigten Objekte hat seine eigene Geschichte und steht stellvertretend für seine Kultur. Vielseitige inklusive Zugänge wie Tastobjekte, Beschriftungen in Braille, ein Audioguide sowie ein Bildungs- und Vermittlungsprogramm für Menschen mit Beeinträchtigungen bieten multisensorische Zugänge zu den Objekten und Inhalten. Zeitfenstertickets, die den Besuch ohne Wartezeit ermöglichen, können online gebucht werden.

Red., Bild:Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker

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