Kaputtgehen mal als Tanztheater

Die KlimaWerkstatt Spandau lädt ins Paul-Schneider-Haus ein.

Die meisten von uns haben das schon erlebt: Kurz nach dem Ablauf der Garantiezeit gibt das Handy den Geist auf, druckt der Tintenstrahldrucker nicht mehr, ist die elektrische Zahnbürste am Ende.

Gezielte Schwachstellen

Eine Reparatur ist nicht möglich, weil es keine Ersatzteile gibt, Batterien nicht ausgetauscht werden können oder die Reparatur beim Hersteller viel zu teuer ist. Wir sprechen von “geplanter Obsoleszenz“, wenn in Konsumgüter gezielt Schwachstellen eingebaut werden oder Produkte absichtlich so konzipiert sind, dass sie eine verringerte Lebensdauer haben, also obsolet werden. Die KlimaWerkstatt Spandau hat die Künstler*innen Aude Fondard und Johannes Bruhn nach Spandau eingeladen, die mit einem Tanztheaterstück der „geplanten Obsoleszenz“ Ausdruck geben.

Kleine Wunder

Das geschieht nun im Rahmen des Repair Cafés am Tag der offenen Tür im Paul-Schneider-Haus am 23. September. In dem Stück „Designed to die? Gebaut, um zu sterben?“ werden verendete Geräte ins Rampenlicht gestellt, um ihnen mittels Tanz die Aufmerksamkeit zu geben, die diese kleinen Wunder verdienen.

Red., Bild: Evangelische Luthergemeinde

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