Ein Wiedersehen auf der nagelneuen Tartanbahn

Zur Wiedereröffnung der Anlage an der Finsterwalder Straße treffen sich zwei ganz alte Freunde auf der Tartanbahn wieder.

Nach über einjähriger Sanierungszeit präsentiert sich das Stadion an der Finsterwalder Straße seit dem vergangenen Wochenende in neuem Glanz und exklusiver Größe. Das „neue“ Stadionoval verfügt jetzt über acht Rundbahnen und mehrere separate Sprung- und Wurfanlagen. Damit steht dem Vereins- und Schulsport, aber insbesondere den Athleten des SC Tegeler Forst  ein „Schmuckstück“ zur Verfügung, auf das sie lange gewartet haben. „Mit dieser Wettkampfstätte sind wir auch bereit, Berlin-Brandenburgische und Norddeutsche Meisterschaften und sogar Deutsche Schülermeisterschaften ausrichten zu können“, sagt Jan-Gerrit Keil, DLV-Bundestrainer für den Hochsprung beim C-Kader der Damen.

Nach über einjähriger Sanierungszeit präsentiert sich das Stadion an der Finsterwalder Straße seit dem vergangenen Wochenende in neuem Glanz und exklusiver Größe. Das „neue“ Stadionoval verfügt jetzt über acht Rundbahnen und mehrere separate Sprung- und Wurfanlagen. Damit steht dem Vereins- und Schulsport, aber insbesondere den Athleten des SC Tegeler Forst  ein „Schmuckstück“ zur Verfügung, auf das sie lange gewartet haben. „Mit dieser Wettkampfstätte sind wir auch bereit, Berlin-Brandenburgische und Norddeutsche Meisterschaften und sogar Deutsche Schülermeisterschaften ausrichten zu können“, sagt Jan-Gerrit Keil, DLV-Bundestrainer für den Hochsprung beim C-Kader der Damen.

Erfolgreich dabei

Der Reinickendorfer kennt das Stadion schon seit mehr als dreißig Jahren und hat hier die ersten Trainings seiner aktiven Laufbahn noch als kleiner Steppke absolviert. Sieben Bundeskader-Athleten trainieren aktuell an diesem Strandort. Richtig bekannt geworden sind dabei in letzter Zeit die Juniorenhochsprung-Asse Jossie Graumann und Leonie Reuter sowie der Geher Leo Köpp, der in der Europabestenliste der Junioren den zweiten Platz belegt. „Im Sommer werden wir hier trainieren. Im Winter weichen wir dann  in den Trainingsstützpunkt nach Hohenschönhausen aus“, sagt Keil, der sich noch rege an einen seiner ersten Wettkämpfe in genau diesem Stadion im Jahr 1985 erinnert.

Beliebter Konkurrent

Hürdenlauf vor der grün-weißen Fassadenkulisse des Märkischen Viertels

Damals kam einer seiner härtesten Konkurrenten aus Wolfenbüttel und war im Rahmen eines Schüleraustausches im Hochsprung an den Start gegangen. Ob Jan-Gerrit Keil oder der heutige Reinickendorfer Sportstadtrat Tobias Dollase damals diesen Wettkampf über die Höhen um die 1,40 Meter gewann, ist nicht belegt. Fest steht: Beide Leichtathleten stehen gut 32 Jahre später am selben Wettkampfort und kümmern sich in nicht unbedeutenden Rollen um die lokale bzw. bundesdeutsche Leichtathletik. Dollase, der sich auch um die Ressorts Jugend, Soziales und Familie im Reinickendorfer Bezirksamt kümmert,  kann dabei sogar auf eine Weltklassekarriere in den Sprintstrecken zurückblicken.

Riesiger Gewinn

Mit großem Stolz präsentiert er an diesem Tag die Möglichkeiten des neu sanierten Geländes. „Solche Möglichkeiten, die wir hier haben, sind nicht nur ein Geschenk an die Sportler hier. Sie sind auch ein Geschenk an unsere Gesellschaft. Hier können sich Menschen entwickeln, um später auch ihr Engagement in Politik und gemeinsamem Zusammenleben einbringen zu können“, sagt der parteilose Politiker und ergänzt, „gerade anhierkönnen junge Menschen das Leben mit Leistungsbereitschaft, Engagement, Siegen und Niederlagen lernen. Vielleicht trainiert heute hier schon der Athlet, der in 30 Jahren Bundestrainer oder Reinickendorfer Politiker werden wird. So wie das mit Jan-Gerrit und mir geschehen ist“, sagt Dollase, der jeden einzelnen Cent der 1,5 Millionen teuren Sanierung gerechtfertigt sieht.

Weitere Infos

Stefan Bartylla

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