5 Spartipps für Familien

So einfach klappt das Finanzmanagement.

Heutzutage stehen „große Wünsche“ von Familien oftmals einem eher unzureichend gefüllten Bankkonto gegenüber. So wird die Spirale aus Schulden leider nur allzu oft zum Teufelskreis, bei dem es schwer wird, einen Ausweg zu finden. Oft ist es eine einzige Fehlentscheidung, die dazu führt, dass eine Familie vor dem finanziellen Ruin steht.

Dabei ist es einfacher als gedacht, mit der passenden Strategie dafür zu sorgen, dass am Ende des Monats noch ein kleiner Puffer bleibt, der „für schlechte Zeiten“ zurückgelegt werden kann.

Niemand muss hier Finanzexperte sein, um sein eigenes Sparpotenzial zu erkennen. In vielen Fällen reicht es, sich an einem Abend mit einer Tasse Tee an einen Tisch zu setzen und die gemeinsame, finanzielle Zukunft zu planen.

Tipp 1: Der Einkaufszettel

Keine Frage: Einkaufen gehen macht Spaß! Daher kaufen die meisten Menschen auch mehr, als sie eigentlich brauchen. Das Ergebnis: Viele Lebensmittel werden leider – da sie verdorben sind – irgendwann weggeworfen. Gleichzeitig wird der Wirtschaft ein höherer Bedarf suggeriert, als eigentlich vorhanden ist. Wer demnächst seinen Wocheneinkauf plant, sollte daher darauf achten…

  • Auf der Basis eines Einkaufszettels zu arbeiten und wirklich nur die hier vermerkten Dinge zu kaufen.
  • Nicht hungrig einkaufen zu gehen.
  • In angepassten Mengen einzukaufen.
  • Sonderangebote in Anspruch zu nehmen und weitere Rabatte, wie zum Beispiel auf der Basis von Payback, zu nutzen.

Zielgerichtetes, bewusstes Einkaufen macht mehr Spaß als die Jagd nach dem vollen Einkaufswagen. Netter Nebeneffekt: Oft sind es günstige Produkte wie Reis, Kartoffeln und Co., die nicht nur sättigen, sondern auch noch gesund sind. Der etwas zweifelhafte Ruf von so genannten „Billigmarken“ konnte übrigens unlängst auch wiederlegt werden. Hier gilt: Lebensmittel, die selbst nur aus einer Zutat bestehen, wie beispielsweise Mehl, Salz usw. können mit gutem Gewissen auch vom günstigen No-Name-Hersteller bezogen werden.

Tipp 2: Stromfallen vermeiden!

Auch spezielle Thermostate können beim Energiesparen helfen.

Das Handy hängt dauerhaft am Ladegerät? Der Fernseher ist immer auf Standby-, die Mikrowelle in Dauerbetrieb? In den Haushalten dieser Republik lauern unglaublich viele Stromfresser, die von ihren Besitzern so gut wie überhaupt nicht mehr registriert werden. Das böse Erwachen kommt dann erst mit der dazugehörigen Nachzahlung der Stromrechnung. Viele Anbieter kommen ihren Kunden jedoch einen großen Schritt entgegen, indem sie Geräte ausleihen, mit deren Hilfe, die hungrigsten Stromfresser in Wohnung und Haus ausfindig gemacht werden können.

Besonders beeindruckend ist es hier, wie viel es de facto ausmacht, auf bestimmte Gerätschaften zu verzichten bzw. seinen Energiekonsum ein wenig anders zu gestalten. Vielleicht muss es nicht immer das gemütliche Vollbad sein? Definitiv ist es auch sinnvoll, sich anzugewöhnen, das Licht nach dem Verlassen eines Raumes auszuschalten! Zusammengefasst: Wer hier auf Omas alte Ratschläge hört, macht in der Regel nichts falsch.

Tipp 3: Versicherungen checken!

Wer für maximale Sicherheit in seinem Leben sorgen möchte, sollte sich nicht über-, sondern richtig versichern. Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich geworden, vor dem Abschluss einer Lebensversicherung verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen. Doch was passiert eigentlich danach? Besonders mit Hinblick auf Krankenversicherungen kann es aufgrund aktueller Angebote immer wieder sinnvoll sein, zu wechseln. Meist geschieht genau das aufgrund von Bequemlichkeit jedoch nicht. Hier wird oft nicht nur Sparpotenzial verschenkt, sondern auch Einbußen mit Hinblick auf mögliche Zusatzleistungen hingenommen.

Eine regelmäßige Prüfung aller Versicherungsverhältnisse, beispielsweise alle zwei Jahre, hilft hier dabei, den Überblick zu bewahren.

Tipp 4: Den Dispo richtig einschätzen!

Viele Familien nutzen in der heutigen Zeit einen Dispositionskredit. Was sich im ersten Moment nach maximaler Freiheit anhört, kann jedoch durchaus gefährlich werden. Hier sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass es sich bei einem Dispositionskredit um eine Art Auffangnetz für den Notfall handelt. Dieses sollte entsprechend – allein schon aufgrund der teilweise doch sehr hohen Zinsen – auch nur in besagtem Notfall ausgeschöpft werden.

Leider verführt ein derartiges finanzielles Polster jedoch auch oft dazu, mit ihm einen Urlaub, die neue Heimkinoanlage oder weiteren Luxus zu finanzieren. Diese Zweckentfremdung ist nicht nur teuer, sondern mitunter auch gefährlich. Immerhin hat jede Bank die Möglichkeit, einen zunächst gewährten Dispo – aus welchen Gründen auch immer – aufzukündigen und die bis dahin entstandenen Schulden einzufordern.

Wer hier komplett auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich selbstverständlich auch dazu entschließen, auf einen Dispo zu verzichten bzw. diesen erst dann zu beantragen, wenn es die aktuelle Situation wirklich erfordert.

Tipp 5: Wenn alle Stricke reißen – die Suche nach einem Kredit

Wer sich daher eingesteht, Bedarf an einer Summe zu haben, die zum betreffenden Zeitpunkt nicht aufgebracht werden kann, ist im letzten Schritt dann doch gut beraten, sich nach einem klassischen Kredit umzusehen. Diese werden heutzutage von vielen verschiedenen Anbietern offeriert und sind teilweise an unterschiedliche Bedingungen geknüpft. Besonders der Kredit ohne Schufa-Abfrage ist hier für viele Familien interessant. Er bietet die Möglichkeit, schnell über eine Summe verfügen zu können, ohne ein „lückenlos reines Finanzzeugnis“ vorlegen zu müssen. Auch für Freiberufler und Selbständige ohne regelmäßiges Einkommen kann diese Alternative in Frage kommen.

Allerdings sind hier nur wenige seriöse Anbieter auf dem Markt zu finden. Teilweise werden andere Verfahren zur Risikoabsicherung von den Banken eingesetzt. Allerdings sollte hier auf das Thema Datensicherheit geachtet werden. Der Schutz der persönlichen Informationen ist dabei nicht immer gewährleistet und die privaten Angaben, die bei der Kreditanfrage zu machen sind oft nicht vor der Weitergabe an Dritte gesichert. Dadurch kann auch ohne Verbindung zur Schufa die Bonität erheblich leiden. Deshalb ist es wichtig, die jeweiligen Datenschutzrichtlinien genau zu lesen und bei Missachtung grundlegender Schutzrechte auf den Kredit zu verzichten.

Wichtig ist es hierbei jedoch in jedem Falle auch, sich – wie beim klassischen Kredit mit Schufa Anfrage – nicht zu übernehmen und entsprechend die Raten der Rückzahlung an die individuellen Gegebenheiten anzupassen. Die Vorteile, die sich mit Hinblick auf den Kredit ohne Schufa ergeben, liegen hier vor allem darin, dass…

  • das Prozedere in der Regel leichter vonstattengeht und auf bürokratische Faktoren weitestgehend verzichtet wird.
  • der Kreditnehmer in jedem Falle über die Summe – sofern Sie gewährt wird – verfügen kann.

Unerlässlich ist es jedoch auch hier, die zahlreichen Anbieter, die sich bisher auf den Kredit ohne Schufa fixiert haben, miteinander zu vergleichen. Einige Unternehmen sichern sich hier ab, indem Sie aufgrund eines scheinbar höheren Risikos auch höhere Zinsen verlangen.

Fotos: © Fotolia – VadimGuzhva, © Fotolia – antic

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