Futurium: Ein neuer Raum für die Zukunft

Ausstellung: Futurium am Hauptbahnhof lädt mit Tag der Offenen Tür zum Kennenlernen.

Wer in den letzten Wochen und Monaten durch das Regierungsviertel gelaufen ist, dem dürfte das neue, futuristisch wirkende Gebäude unweit des Hauptbahnhofs bereits aufgefallen sein. Und das außergewöhnliche Design des Hauses kommt nicht von ungefähr. Das Futurium, wie der Bau heißt, soll tatsächlich einen Blick in die Zukunft gewähren.

Am 16. September öffnete das Futurium bereits unter dem Motto „Ein Tag Zukunft. Open House im Futurium“ seine Türen und gewährte einen Einblick in das, was Besucher hier erwarten dürfen. Geplant sind unter anderem Ausstellungen und Veranstaltungen, in denen sich alles um mögliche Szenarien für das Leben in der Zukunft dreht. Dabei soll es auch immer um Forschung und Innovationen gehen.

Gemeinschaftsprojekt

Das Futurium ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Wissenschaftsorganisationen und Firmen. Zu sehen gab es am Tag der Offenen Tür bereits einen Teil des geplanten vielfältigen Programms: Wissenschaftliche Vorträge, Diskussionen, ein Roboter-Lab sowie interaktive Installationen, Zukunftsfilme, ein Kinderprogramm und eine Lounge-Party am Abend.

Aber das Gebäude beeindruckt nicht nur mit einem bunten Programm, sondern auch mit seiner besonderen Architektur. So fällt im Inneren der Blick aus meterhohen Fensterfronten auf die Spree und das Regierungsviertel. In der „Cave“ erinnert alles an Christopher Nolans Batman-Filme und raketenantriebsförmige Lampen zeigen schon einmal auf, welche Zukunftsthemen Besucher sich hier in den baldigen Ausstellungen freuen könnten.

Blick in die Zukunft.

Verantwortlich für den Bau ist das Berliner Architekturbüro Richter Musikowski, die gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Juca den ausgeschriebenen Wettbewerb gewannen. Sie zeichnen sich auch für die großen Fensterflächen an beiden Seiten und das begehbare Dach verantwortlich. Für den Hunger zwischendurch wird es ein Café und ein Restaurant geben – ebenfalls mit Blick auf die Spree. Die offizielle Eröffnung des Futuriums ist für das Frühjahr 2018 geplant.

Los geht es zunächst mit dem Ausstellungsschwerpunkt „Verhältnis zur Technik, zur Natur und zu uns selbst“. Dazu soll es interdisziplinäre Programmwochen sowie von Mai bis Oktober mehrere Workshop-Wochenenden für alle Interessierten geben. Familien und Kinder vertreiben sich zudem im Fab Lab bei Experimenten und Spielen die Zeit. Bis es soweit ist, können Spaziergänger sich zumindest an der futuristischen Architektur des neuen Zukunftshauses erfreuen. Mehr zur Eröffnung und dem Programm im Futurium finden Interessierte online.

Red/Kr, Bild: Katja Reichgardt

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