Wind, Salz und Seebrandung

Nordsee: Wohltat für die gestressten Atemwege.

Wenn die Tage kühl und grau werden, die Luft in geschlossenen Räumen wieder trockener, dann sind Kinder und Erwachsene oft von lästigen Erkältungskrankheiten geplagt, die kaum mehr zu vergehen scheinen. Salzige Seeluft und kühler Wind an der Nordsee sind dann genau das Richtige.

Heilendes Klima

Mediziner sprechen vom heilenden Reizklima – einer Mischung aus Wind, UV-Strahlung, Salz, Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit. Diese Faktoren stimulieren den Körper einerseits, schonen ihn aber auch. Lange Spaziergänge am Meer können Wunder wirken. Die kühle Brise an der See fordert den Organismus, der Wärme bilden muss. Die Salzluft ist besonders gut für die Atemwege: Sie enthält Salzwassertröpfchen, die sich im Nasen-Rachenraum anreichern oder bis in die Lungenbläschen vordringen. Am höchsten ist der Salzgehalt, wenn man direkt in der Brandungszone steht. Schon 15 Meter weiter hinten am Strand ist die Salzkonzentration nur noch halb so hoch. Also: Am besten Gummistiefel an- oder Schuhe ganz ausziehen.

Kräftig einatmen heißt die Devise für Asthmatiker oder Allergiker an der Nordsee, denn die reine Luft ohne Pollen und Schadstoffe lindert die Beschwerden in den Bronchien. Wenn die Gischt spritzt und die Luft mit Salzwasser anreichert, wirkt ein Strandspaziergang wie eine Inhalation. Das eingeatmete Salz fördert die Durchblutung und sorgt für feuchte Schleimhäute. So lassen sich die Beschwerden bei Atemwegserkrankungen deutlich lindern. Außerdem ist die salzhaltige Seeluft für die Haut besser als jede Creme. Bis zu zwei Gramm können sich nach einem Strandspaziergang anreichern, was entzündungshemmend wirkt. Wenn dann noch die Sonne scheint und der Körper Vitamin D bilden kann, ist das Meer tatsächlich die beste Medizin.

(akz-o)

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