Stolpersteine in Neukölln

Ausstellung: Schicksale und Engagierte.

Stolpersteine machen täglich im Straßenbild auf die persönlichen Schicksale von Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam. Jeder einzelne Stein symbolisiert die Leerstelle, die entstand, weil ein Mensch gewaltsam aus seiner Nachbarschaft gerissen wurde. In ihrer Gesamtheit ergeben die von Gunter Demnig entworfenen Steine eine „soziale Skulptur“, ein Kunstwerk, das durch die Partizipation vieler einzelner Menschen zum Wohl einer Gesellschaft beiträgt.

Die bis zum 9. November laufende Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln in der Galerie Olga Benario (Richardstraße 104) stellt ausgewählte Neuköllner Bürger vor, für die ein Stolperstein verlegt wurde. Sie zeigt die Akteure und Organisationen, die sich für die Erinnerungsarbeit einsetzen, so eine Ankündigung.

(red)

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