Wissen kann Leben retten

Gesundheit: Herzinsuffizienz im Fokus der Herzwochen.

Die Deutsche Herzstiftung hat es sich in den diesjährigen Herzwochen zum Ziel gesetzt, über die Entstehung, die Bedeutung und die Behandlung der Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu informieren. „Denn nur wer informiert ist, kann selbst mithelfen, die Erkrankung bei sich zu entdecken und optimal zu behandeln, um nicht die gefürchteten Spätfolgen erleiden zu müssen“, wird mitgeteilt.

Die Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie, des DRK Krankenhauses Berlin I Köpenick unterstützt, wie jedes Jahr, die Herzwochen mit einem Informationsabend für Patienten und Angehörige. Die Oberärzte Roland Thieme und Sebastian Spencker klären  im Rahmen einer Veranstaltung der Deutschen Herzstiftung am 23. November über die Symptome, Ursachen und die moderne Behandlung der Herzschwäche auf. Der Beginn ist um 17 Uhr am Klinikstandort in der Salvador-Allende-Straße 2-8.

Die Herzschwäche  ist in unserer Region eine der häufigsten Erkrankungen des Herzens. Jährlich werden bundesweit rund 850.000 Patienten in den Krankenhäusern behandelt und insgesamt sind über  sieben Millionen Menschen von der Herzinsuffizienz betroffen. Noch vor den Krebserkrankungen ist sie eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. „Wenn Betroffene die möglichen Symptome wahr- und ernst nehmen, kann oft das Schlimmste verhindert werden“, heißt es aus der DRK  Klinik.   „Herzschwäche ist nämlich ein Symptom, dem eine Erkrankung des Herzens, zum Beispiel eine Durchblutungsstörung, Herzrhythmusstörungen, eine Entzündung, ein Klappenfehler oder andere Erkrankungen zugrunde liegen.“ Viele der Betroffenen würden aber keine medizinische Hilfe suchen, da sie die Symptome nicht erkennen oder verdrängen. Oft sind die Beschwerden zu Beginn auch sehr unterschiedlich. Das Ziel der Ärzte sei, die Ursache zu finden und erfolgreich zu behandeln. Somit könne ein Fortschreiten der Herzinsuffizienz oft verhindert werden und die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden.  Mehr zum Thema ist auf der Internetseite der Herzwochen zu erfahren.

red.

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