Umweltschutz aus dem Kleiderschrank

Wirtschaft: Siebter „Green Buddy Award“ ehrt auch ein  spannendes Schülerprojekt.

Verdienter Jubel bei den Schülern des Rheingau-Gymnasiums: Mit ihrem Projekt zum nachhaltigen Konsum haben sie den ersten „Young Green Buddy Award“ erhalten, den der Bezirk Tempelhof-Schöneberg verliehen hat. Auch zur siebten Auflage der Veranstaltung gab es für die preiswürdigen Ideen die weißgrüne Ausgabe der Buddy-Statue und ein Preisgeld. Die Neue Nachwuchs-Kategorie ist in jeder Hinsicht eine besondere: Junge Leute bis 27 können sich dort bewerben, seien es Unternehmer, Gruppen oder Einzelinitiativen. Die neunten Klassen des Rheingau-Gymnasiums arbeiten im Wahlpflichtkurs Klimaschutz am Projekt „Nachhaltiger Konsum“. Unter anderem geht es dort um nachhaltige Arbeitsmittel wie Stifte und Hefte oder auch Mehrwegbecher. Besonders hervor sticht aber der Kleidertausch-Schrank, in dem  Schüler ihre ehemaligen Lieblings-Kleidungsstücke gegen die anderer Schüler eintauschen. können

Nachhaltige Ausflüge

Der Preis in der Kategorie „Smart Cities-Lösungen“ ging an die „Naturtrip GmbH“, die Web-Projekte auf die Beine stellt, mit denen Ausflugsziele unter ökologische Aspekt gefunden werden können.   Der dritten Preisträger, das Atelier „Bis es mir vom Leibe fällt“, wurde mit dem Preis für Abfallvermeidung ausgezeichnet. Dort erhalten Kunden Tipps, wie sie ausgediente Kleidungsstücke aufpeppen, reparieren oder anpassen können. Der Verein hinter dem Atelier bietet auch Workshops und individuelle Kleidersprechstunden an.

Nachahmer erwünscht

Etwas traditioneller geht es beim Preisträger in der Kategorie „umweltschonende Produktion“ zu: Bei Stanova Stanztechnik entstehen Maschinen, mit denen Kabelkanäle hergestellt werden. Der grüne Aspekt ist dabei die Entwicklung eines neuen Maschinentyps, der deutlich weniger Energie verbraucht und auf diesem Weg viel weniger CO2 erzeugt.  Der Denkmalschutzpreis schließlich geht an die IGG Malzfabrik, die das Gelände der alten Mälzerei revitalisiert und für neue Nutzungen umgestaltet, dabei aber ganz besonders auf den Erhalt der Gebäude und ihres speziellen Charakters achtet.

os

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