Hilfen und Obdach statt Vertreibung

Strategie für Obdachlose im Tiergarten.

Der Arbeitskreis Wohnungsnot (AKWO) ist ein Zusammenschluss aus mehr als 60 Berliner Einrichtungen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Sie fordern mehr Hilfe und Unterstützung der Obdachlosen statt der aktuellen Stigmatisierung. „Wenn Berlin nicht zusehen will, wie eine stetig wachsende Gruppe immer mehr verelendet, muss sozial gehandelt werden.

Denn eins ist dabei aus Sicht der Fachkräfte klar: Je länger diese Menschen auf der Straße leben müssen, desto mehr verfestigt und verschlimmert sich die Armutsproblematik,“ so die AKWO in einer Presseerklärung. Um der Problematik Herr zu werden, seien eine gesetzliche Unterbringungspflicht und langfristige Angebote für Wohnungssuchende unentbehrlich. Eine Diskriminierung armer Menschen und die Vertreibung aus den Camps wie im Tiergarten geschehen, sehen sie hingegen als sehr kritisch an.

(red)

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