Platz der Luftbrücke soll wieder attraktiver werden

Stadtplanung: Anregungen für Wettbewerb aus Bürgerbeteiligung.

Einiges soll sich verändern am Platz der Luftbrücke. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will den Bereich insgesamt wieder attraktiver machen – wie, das soll ein Ideen- und Realisierungswettbewerb ergeben. Bei einer Bürgerversammlung wurden Anregungen und Vorschläge von Bürgern gesammelt, die in die Wettbewerbs-Ausschreibung mit einfließen sollen.

Bessere Anbindung

Die Eckpunkte der Umgestaltungspläne sind bereits klar. Unter anderem soll der Ehrenhof des Flughafens besser an die U-Bahn-Station angebunden werden – eine direkte Verbindung, die auch für Ortsfremde klar als solche erkennbar ist, soll deshalb angelegt werden. Der Ehrenhof selbst soll wieder in seiner historischen Qualität hergerichtet werden. Aber auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite soll einiges passieren: Die Dreiecksplätze zwischen Duden- und Manfred-von-Richthofen-Straße und Kaiserkorso haben nicht mehr die Aufenthaltsqualität, die sie einmal hatten. Das soll sich ändern, damit der Platz der Luftbrücke wieder der Aufgabe gerecht werden kann, für die er vorgesehen ist: Als angemessenes Eingangsportal zum Stadtteil.

Gute Ideen

Bei der Bürgerbeteiligung seien viele gute Ideen gesammelt worden, hieß es aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. So wurde eine bessere Beleuchtung der Parkanlage zwischen U-Bahn und Ehrenhof angeregt. Das Gartendenkmal hat aus Sicht vieler Bürger noch mehr Potenzial und könne besser genutzt werden. Die Überquerung der Südumfahrung wird von vielen als gefährlich eingeschätzt – eine Ansicht, die auch die Senatsverwaltung teilt und mit dem Wettbewerb nach Möglichkeiten sucht, die Situation zu verbessern. Andere Anregungen betrafen eine mögliche Verlegung des Taxistands und die Einrichtung von mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an der U-Bahn.

Erste Phase

Einige Ideen und Wünsche werden aber wohl nur schwer bis gar nicht zu erfüllen sein. Ein Café am Ehrenhof, zum Beispiel – denn hier, so hieß es, müsse die Privatwirtschaft einspringen. Auch den Wunsch nach einer Reduzierung des Verkehrsaufkommens halten die Verantwortlichen für verständlich, aber nur schwer umsetzbar. Die Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung sollen nun mit in die Ausschreibung des landschaftsplanerischen Wettbewerbs einfließen, dessen erste Phase zehn bis zwölf Wochen dauern und eine Vorauswahl der Beiträge treffen wird. Vor der endgültigen Auswahl des Preisträgers werden diese Beiträge dann im zweiten Quartal 2018 noch einmal den Bürgern vorgestellt.

Os, Bild: imago/Jürgen Schwarz

WEITERSAGEN

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen