Keine Geflüchteten mehr im Flughafen-Hangar

Die letzten Bewohner sind umgezogen, die Notunterkunft ist damit geschlossen.

Mehr als zwei Jahre lang haben in den Hangars des Flughafens Tempelhof Flüchltlinge leben müssen. Damit ist es jetzt vorbei. Die letzten von ihnen, meldete der Bezirk am 12. Dezember 2018, seien jetzt aus der Notunterkunft ausgezogen. Die Notunterkunft wurde damit geschlossen. Die ehemaligen  Bewohner der Notunterkunft leben nun in den kurz zuvor eröffneten Tempohomes (siehe Bild), den aus speziellen Wohncontainern zusammengestellten Wohneinheiten auf einer Fläche am Tempelhofer Feld. Dort haben sie abschließbare eigene Räume, können selbst kochen und haben mehr Privatsphäre.

Bis zu 3000 Bewohner

Zeitweise haben bis zu 3000 Menschen in den Hangars am Flughafen Tempelhof gelebt, und das unter Bedingungen, die vielfach kritisiert worden waren. Zuletzt lebten dort nur noch 150 Menschen in der Notunterkunft, sie alle sind inzwischen in die Tempohomes am Columbiadamm umgezogen. “Ich freue mich, dass die Notunterkunft in den Hangars endlich geschlossen wird und die Menschen jetzt in den Tempohomes wieder mehr Privatsphäre erhalten”, so Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg. “Jetzt sollte auch für das Ankunftszentrum ein anderer Standort gesucht werden, denn die Hangars sind nicht für eine Unterbringung von Menschen geeignet.”

Red,  Bild: Oliver Schlappat

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