So viele PKW-Neuanmeldungen gibt es jährlich in Berlin

Unser Ratgeber für 2018.

Das eigene Auto ist bei den Deutschen sehr beliebt. Vor allem für junge Leute ist der eigene PKW von großer Wichtigkeit. Jedes Jahr werden etwa 3 Millionen neue Autos produziert. Zirka 30.000 Euro geben die Deutschen durchschnittlich für einen Neuwagen aus. Ein strammer Betrag, der sich mit einem Kredit schneller stemmen lässt. Am besten eignet sich hier der Autokredit, da er besonders attraktive Konditionen bietet. Auf autokredit.net können Sie die verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen. Zur Startseite des Anbieters.

Wie viele Autos gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es zirka 44 Millionen Autos. Von allen volljährigen Einwohnern besitzen rund zwei Drittel einen PKW, woraus auch eine sehr hohe Verkehrsdichte resultiert. Die Nutzung der alternativen Kraftstoffe wächst, ist aber immer noch sehr gering im Vergleich zu Benzin und Diesel, die einen Anteil von über 90 Prozent haben. Jedes Jahr gibt es etwa 3 Millionen Neuzulassungen. Innerhalb weniger Jahre wird ein Großteil der gekauften Autos als Gebrauchtwagen weiterverkauft.

konventionelle und alternative Kraftstoffen im Vergleich

Von den etwa 44 Millionen Autos in Deutschland sind über 30 Millionen Benziner. Mehr als 13 Millionen sind Dieselfahrzeuge. Über 500.000 fahren mit Flüssiggas und über 80.000 mit Erdgas. Es gibt mehr als 12.000 Elektroautos und über 85.000 Hybridautos.

Die Deutschen lieben deutsche Autos

Besonders beliebt sind bei den Deutschen deutsche Autos. Da macht auch Berlin keine Ausnahme. Die beliebteste Automarke in Berlin ist Volkswagen. Jährlich gibt es über 200.000 Zulassungen. Anschließend folgt Mercedes mit zirka 150.000 Zulassungen. Mit über 100.000 Zulassungen liegt Opel auf dem dritten Platz der beliebtesten Automarken in der Hauptstadt. BMW verzeichnet mehr als 80.000 Zulassungen. Renault hat zirka 70.000 Neuanmeldungen pro Jahr. Von Autos der Marke Ford gibt es jährlich über 65.000 Zulassungen. Audi hat etwa 60.000, Skoda etwa 50.000, Toyota über 45.000 und Peugeot über 30.000 Zulassungen im Jahr.

Berlin: Kein Platz für viele Autos

In Berlin sind etwa 1 Millionen Autos zugelassen. Auf 1.000 Einwohner kommen dadurch etwa 340 Autos. Deutschlandweit kommen auf 1.000 Einwohner etwa 550 Autos. Was die Anzahl Autos pro 1.000 Einwohner angeht, ist Berlin wie Kroatien, Bulgarien oder Katar. Bundesweit gibt es keinen Regierungsbezirk, in dem pro Einwohner weniger Autos angemeldet sind als in Berlin. Selbst in Städten, die als besonders Fahrrad- und umweltfreundlich gelten, wie Münster und Tübingen, ist die PKW Dichte deutlich höher.

Die Straßen der Hauptstadt sind insgesamt nur zirka 5.400 Kilometer lang. Alle Berliner Autos hintereinander gereiht sind jedoch etwa 7.000 Kilometer lang. Es gibt also gar nicht genug Platz für alle Autos in Berlin. Auf einen Kilometer Straße kommen in der Hauptstadt etwa 200 Autos. Bundesweit sind es jedoch nur zirka 70 Autos.

VW Golf: Das häufigste Auto auf Berlins Straßen

Beim Auto selbst tut es der Berliner dem Bundesdurchschnitt gleich. Auf den Straßen rollen mehr als 80.000 VW Golf, über 10.000 Dacia, etwa 7.000 Smart. über 2.500 Mercedes S-Klassen, über 950 Trabis, über 300 Ferrari, über 200 Bentley und etwa 60 BMW i3.

Berlin Vorreiter bei E-Autos

Elektroautos stecken immer noch in der Nische. Es gibt zirka 20.000 elektrisch betriebene PKW in Deutschland. Von der Gesamtmenge aller Autos sind das gerade einmal zirka 0,05 Prozent. In Berlin fahren etwa 1.000 Elektroautos und der Gesamtanteil des elektronischen Autos ist fast doppelt so hoch wie in Gesamtdeutschland. In Bayern und Baden-Württemberg sind prozentual deutlich weniger Elektroautos in Betrieb als in der Hauptstadt.

Mobilität in Berlin

Jeder Berliner legt durchschnittlich drei Wege am Tag zurück. Dabei verbringt er zirka 70 Minuten im Verkehr. Der Anteil der Fußwege ist fast so hoch wie der Anteil der gefahrenen Wege mit dem Auto. Die Bewohner von Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg bestreiten mehr Wege zu Fuß als die Bewohner anderer Bezirke. Beim Radfahren sind die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow ganz weit vorn. Öffentliche Verkehrsmittel werden besonders häufig in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg genutzt. In Reinickendorf und Spandau gibt es den meisten Kfz-Verkehr.

Engpässe bei der Kfz-Zulassungsstelle seit Sommer 2017

Bei der PKW An- und Abmeldung gibt es seit Sommer 2017 in Berlin einige Probleme. Verkäufer und damit auch die Käufer von Autos, müssen bis zu drei Wochen auf die Zulassungspapiere warten. Normalerweise dauert eine PKW-Neuanmeldung nur 1 bis 2 Tage. Die lange Wartezeit verärgert sowohl Kunden als auch Verkäufer. Der Kunde kann das Auto nicht nutzen und der Verkäufer bekommt sein Geld nicht vom Kunden, da der eigentliche Verkauf erst nach Übergabe des Fahrzeugscheins stattfindet.

Jedes Jahr ziehen etwa 50.000 Bürger nach Berlin. Während es 2008 noch 1.091.164 zugelassene PKW gab, gibt es 2017 schon 1.195.149 PKW. Auf diesen Mehraufwand sind die Kfz-Zulassungsstellen in Hohenschönhausen und Kreuzberg nicht vorbereitet. Alte Mitarbeiter gingen in Rente und wurden nicht ersetzt. Folglich gibt es zu wenig Mitarbeiter und zu viel Arbeit, was sich auch durch verstärkte Krankmeldungen äußert.

Lösung mit neuer Software?

Der Senat bezeichnet dies als wiederkehrendes Problem, das ab 2018 durch Veränderungen im Arbeitsablauf gelöst werden soll. 2018 soll ein neues IT-System die Vorgänge beschleunigen. Das alte System ist bereits seit 1997 in Benutzung. Das neue System verspricht eine nutzerfreundlichere und intuitivere Oberfläche, wodurch sich der Senat positive Effekte bei der Bearbeitung erhofft.

Schlupfloch Brandenburg

So oder so sei es noch ein weiter Weg bis zu einer kundenfreundlichen Behörde. Wer es besonders eilig hat mit dem neuen Auto, sollte sich an einen Tipp der Autohändler wenden. Im Nachbarbundesland Brandenburg sind die Zustände in den Kfz-Zulassungsstellen deutlich besser. Termine werden dort sofort vergeben. Vielleicht eine Idee für den ein oder anderen.

Bild: Pixabay/Free-Photos

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