Geschenke für einsame ältere Menschen

Die Seniorenvertretung packt zum 23. Mal Weihnachtstaschen.

Mit ein paar Kleinigkeiten älteren Menschen eine große vorweihnachtliche Freude bereiten – das ist das Ziel der Weihnachtpäckchen-Aktion der Seniorenvertretung Friedrichshain-Kreuzberg, die nun schon in ihr 23. Jahr gegangen ist. Das allein ist ein Zeichen für ihren Erfolg, der ohne eine Reihe von Ehrenamtlichen nicht möglich wäre.

Ehrenamtliche helfen mit

Hunderte Taschen reihten sich im Seniorenzentrum Bethel an der Andreasstraße aneinander. Rund ein Dutzend Ehrenamtliche hatten sich zum Packen getroffen und sortierten in einem Raum des Zentrums so einiges in die Taschen: Weihnachtliches vom Nikolaus über Stollen bis zu Lebkuchen, Pflegeartikel, Obst und Kaffee. Zu denen, die mit anpackten, gehörten neben Mitgliedern des Seniorenbeirats auch Vertreter aus der Politik, darunter Knut Mildner-Spindler, Pascal Meiser oder Susanne Kitschun.

Freude bereiten

Insgesamt packten sie 350 Taschen für Bedürftige. Wobei damit nicht zwangsläufig gemeint ist, dass Beschenkte finanziell bedürftig sind, betont Horst Martin von der Seniorenvertretung, der die Aktion mitorganisiert. Viele Ältere seien einsam, ihre Freunde würden nicht mehr leben und ihre Verwandten zu weit weg wohnen, um sie regelmäßig zu besuchen. Die Präsente sollen solchen Menschen ein wenig Freude in der Vorweihnachtszeit bringen.

Dass dies gelingt, wissen Horst Martin, sein Kollege Ernst Kutzner und Dieter Kloß, der Vorsitzende der Seniorenvertretung, aus den Rückmeldungen, die sie bekommen. Wer die Geschenke erhalten soll, das wissen die Verantwortlichen unter anderem von den sozialen Trägern und der Sozialkommission. Letztere ist zum Beispiel auch für Glückwünsche zu hohen runden Geburtstagen verantwortlich und kennt daher sehr viele ältere Menschen im Bezirk.

Text/Bild: Oliver Schlappat

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