Empörung über antisemitische Beleidigungen

Bezirksbürgermeisterin besuchte mit dem israelischen Botschafter den Restaurantbetreiber.

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, hat noch vor Weihnachten gemeinsam mit dem Botschafter von Israel Jeremy Issacharoff einen Solidaritätsbesuch bei dem jüdischen Restaurantbesitzer Yorai Feinberg gemacht, der kurz zuvor antisemitisch beleidigt und bedroht worden war.

„Ich bin zutiefst über diese antisemitische und menschenverachtende Attacke entsetzt“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler bei dem Treffen mit Feinberg. „Wir verurteilen diese Tat mit aller Vehemenz. Ewiggestrige und Volksverhetzer haben in unserer offenen und demokratischen Gesellschaft keinen Platz.“

Mit Aussagen wie „Was macht ihr eigentlich nach 1945 noch hier? Haben die Gaskammern nicht gereicht?“ und dem Hinweis, den Juden würde auch keine Staatsmacht helfen, bedrohte ein Mann Herrn Feinberg und seine Freundin. Letztere filmte diese den Vorfall mit ihrem Smartphone. Eine vorbeifahrende Polizeistreife nahm den Mann fest. Nach Angaben der Polizei wurden gegen ihn Ermittlungen wegen Volksverhetzung und Widerstands gegen Polizeibeamte aufgenommen.

Red.

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