Stummfilm-Festival in der Kreuzberger Passionskirche

Klassiker und Ungewöhnliches, begleitet durch Klavier, Orchester und Gastmusiker.

Seit inzwischen 20 Jahren interpretiert der Berliner Komponist und Pianist Stephan Graf von Bothmer Stummfilme live mit neuer, moderner Filmmusik. Rund 950 Filme hat er auf diese Weise bereits neu vertont. Für das Jahr dieses runden Geburtstages hat er ein zweimonatiges Programm mit einer Reihe von Premieren und einiger seiner Lieblingsproduktionen zusammengestellt, welche in der der Passionskirche zu hören und zu sehen sein werden.

Musikalische Uraufführungen wie auch selten gespielte Film-Preziosen, populäre Klassiker wie spannendes Unbekanntes. Komödien, Slapstick, Berlin-Filme, 20er-Jahre-Krimi, Science Fiction, Avantgarde, Märchenfilme und vieles mehr gehören zum Programm. Stephan von Bothmer begleitet alle Filme live am Flügel oder an der Orgel, teils mit Gast-Musikern oder dem Live-Filmmusic-Orchestra.

„Metropolis“ mit Pyrotechnik

Ein erster Höhepunkt wird mit dem Eröffnungskonzert am 11. Januar gesetzt: Der Film „Verdun“ von Léon Poirier, geschaffen zum zehnjährigen Waffenstillstand 1928, wird in einer Neuvertonung für das Live-Filmmusic-Orchestra vorgestellt. Der Film ist ein erschütterndes Antikriegs-Mahnmal, das Original-Archivaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg kunstvoll mit einer Spielfilmhandlung verwebt.

Ein weiterer Film zum Themenschwerpunkt Erster Weltkrieg ist unter anderem „Shoulder Arms“ (19. Januar) von Charly Chaplin. Im Blick haben sollten Filmfans auf jeden Fall auch die Aufführung des Fritz Lang-Klassikers „Metropolis“ mit Pyro-Effekten am 13. und am 27. Januar. Das Gesamtprogramm hat 22 interessante Filmabende zu bieten.

Vorverkauf

Eintrittskarten kosten je nach Film zwischen 20 Euro (12 ermäßigt) und 28 Euro (20 ermäßigt), je nach Film, Musikerbesetzung und Begleitprogramm. Die Eröffnung mit „Verdun“ am 11. Januar beginnt um 19 Uhr (26 Euro). Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, auf der Webseite des Stummfilm-Festivals und an der Abendkasse.

Red., Bild: Birgit Meixner/Deutsche Kinemathek

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