Auftakt zur Bürgerbeteiligung

Neues Stadtquartier – Interessierte herzlich eingeladen.

Wie soll die Zukunft des Blankenburger Südens aussehen? Darüber möchten Politiker und Experten der zuständigen Senatsverwaltung und des Bezirksamtes mit den betroffenen Bürgern ins Gespräch kommen. Seit Anfang 2017 laufen vorbereitende Untersuchungen für ein neues Stadtquartier im genannten Gebiet. Fast zeitgleich wurde zusammen mit Bürgern aus Blankenburg, Heinersdorf, Malchow und anderen Teilen Pankows ein Beteiligungskonzept erarbeitet. Am 3. März, 13.30 bis 18 Uhr, startet in der Feste Scheune Buch, Alt-Buch 45, die Umsetzung des Beteiligungskonzeptes zu den vorbereitenden Untersuchungen im Blankenburger Süden mit der Auftaktveranstaltung, zu der alle, die sich für das Projekt Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden interessieren, eingeladen sind.

Viele Plattformen

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung stellt erste Pläne vor, in welche Richtung sich das neue Stadtquartier und seine Umgebung entwickeln könnte. Neben der Gelegenheit zur Information soll mit den Bürgern über die verschiedenen Entwicklungsalternativen diskutiert werden. Parallel dazu startet ab dem 3. März auf mein.berlin.de der Online-Dialog über den ebenfalls Hinweise, Rückmeldungen und Fragen bis 31. zum März mitgeteilt werden können.

Hintergrund: In Pankow, zwischen Blankenburg und Heinersdorf, soll ein neues Stadtquartier mit 5.000 bis 6.000 Wohneinheiten – der so genannte „Blankenburger Süden“ – entstehen. Das Gebiet, das hierfür untersucht wird, umfasst Teile der Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf und Französisch Buchholz. Das „Kerngebiet“, das hauptsächlich für die Errichtung des neuen Stadtquartiers in Betracht gezogen wird, hat eine Fläche von etwa 90 Hektar, die bisher vorwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Das gesamte „Kerngebiet“ ist im Eigentum des Landes Berlin.

Planerische Struktur

Neben den Wohnungsbauten sollen unter anderem mehrere Schulstandorte und Kitas sowie auch Gewerbestandorte entstehen. Das lässt sich nur entwickeln, wenn die Verkehrssituation erheblich verbessert wird. Dazu wird unter anderem auch die Möglichkeit geprüft, eine Straßenbahnlinie durch das Gebiet zu führen. Ziel der vorbereitenden Untersuchungen war es unter anderem, eine planerische Rahmenstruktur für die heutigen landwirtschaftlichen Flächen und gegebenenfalls auch darüber hinaus zu entwickeln sowie Konzepte für die verkehrlichen, technischen und ökologischen Bedingungen zu erstellen. Um Anmeldung zur Auftaktveranstaltung wird per E-Mail an blankenburgersueden@sensw.berlin.de wird gebeten.

Text: Manfred Wolf Bild: Dirk Laubner

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