Mit der Tram von Zehlendorf nach Potsdam

Linke-Bezirksfraktion fordert eine Machbarkeitsstudie.

Das Bezirksamt soll sich gegenüber dem Senat und der Stadt Potsdam für eine Machbarkeitsstudie einsetzen, die eine Tramverbindung zwischen Berlin und Potsdam über Steglitz-Zehlendorf untersucht. Dafür spricht sich die Linke-Fraktion in einem Antrag aus, der am 7. März Thema im Ausschuss für Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste ist.

„Pendler haben jeden Morgen erhebliche Verkehrsprobleme an der ehemaligen Grenze“, heißt es darin. „Nur durch eine Verbesserung der Angebote des öffentlichen Nahverkehrs über die Stadtgrenze hinweg kann die Verkehrsbelastung gelindert werden.“ Einer der vorgeschlagenen „Korridore“ für den Straßenbahnbau führt von der Glienicker Brücke entlang der Bundesstraße 1 bis Zehlendorf-Mitte, eventuell bis zum Rathaus Steglitz.

Eine zweite Route führt von Potsdam (Am Stern) über Stahnsdorf und Teltow, Ostpreußendamm und Morgensternstraße bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Ost. Variante drei sieht folgenden Verlauf vor: Potsdam-Kirchsteigfeld, Stahnsdorf, Kleinmachnow, Benschallee und Lindenthaler Allee bis zum S-Bahnhof Mexikoplatz, eventuell weiter über Argentinische Allee bis U-Bahnhof Krumme Lanke.

In einem weiteren Antrag fordert die Linke das Bezirksamt auf, die Verlängerung der Tramlinie M4 vom Alexanderplatz bis Rathaus Steglitz konsequent zu verfolgen. Die öffentliche Sitzung des Ausschusses beginnt um 17.30 Uhr im Rathaus Zehlendorf (Kirchstraße 1/3).

Text: red, Bild: imago/Seeliger

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