Rauchmelder – Brandprävention um Leben zu retten

Die Rauchmelderpflicht kommt auch nach Berlin.

In den meisten deutschen Bundesländern ist ein Rauchmelder bereits seit längerer Zeit Pflicht. Auch in Berlin sollen Bürger in den kommenden Jahren verpflichtet werden, in ihren Wohnräumen Rauchmelder zu installieren. Worin besteht die Brandrauchprävention und erhöhen die kleinen, handtellergroßen Geräte wirklich die Sicherheit?

Rauchentwicklung hat gefährliche Folgen

Eine Rauchentwicklung in der Wohnung kann gefährliche Folgen haben. Rauch wird allerdings nachts im Schlaf meist nicht bemerkt. Ein Rauchmelder registriert einen Brand bereits beim Entstehen und sendet unverzüglich schrille laute Alarmsignale, um die Bewohner zu alarmieren. Die Rauchmelderpflicht, die bald auch in Berlin gelten soll, sieht vor, dass diese Geräte in allen Räumen, die zum Schlafen genutzt werden, wie Schlafzimmer, Kinderzimmer und Gästezimmer installiert werden müssen. Auch im Flur muss ein Rauchmelder angebracht werden, wenn dieser zur Haus- oder Wohnungstür führt und im Notfall als Rettungsweg genutzt wird.

Schon seit 15 Jahren setzt sich der Verein Forum Brandrauchprävention mit der Kampagne “Rauchmelder retten Leben“ für die Einführung der Rauchmelderpflicht ein. Statistiken zufolge gelang es, mithilfe der Geräte die Anzahl der Todesopfer bei Haus- und Wohnungsbränden um circa 40 Prozent zu senken. Experten im Bereich Gebäudesicherheit und Sicherheitstechnik sind die örtlichen Schlüsseldienste, die sich auch mit Rauchmeldern bestens auskennen. Ein qualifizierter Fachbetrieb, der rund um die Uhr erreichbar ist, kann auf diesem Portal schnell gefunden werden. In Deutschland werden ausschließlich Rauchmelder, die mit dem CE-Siegel ausgezeichnet sind, verkauft.

Rauchwarnmelder oder Hitzemelder?

Dabei gibt es gewisse Unterschiede zwischen Rauchwarnmeldern und Hitzemeldern. Experten zufolge sollten Hitzemelder anstelle der üblichen Rauchmelder bei Räumen, die einer hohen Staub- oder Dampfentwicklung ausgesetzt sind, bevorzugt werden. Zu diesen Räumlichkeiten gehören beispielsweise Bäder, Küchen und Werkstätten. Hitzemelder reagieren bereits auf einen schnellen Temperaturanstieg oder lösen beim Erreichen einer Maximal-Temperatur sofort Alarm aus. Hochwertige Geräte erhöhen die Alarm-Frequenz und senden einen Ton, der auch Nebengeräusche übertönt und als extrem unangenehm wahrgenommen wird, aus.

Sogenannte Stand-Alone-Geräte sind Rauchmelder, die einen Alarm nur dann auslösen, wenn der eigene Sensor durch eine Rauchentwicklung aktiviert wird. Stand-Alone-Rauchmelder eignen sich für Wohnungen mit einer Wohnfläche von bis zu 100 Quadratmetern. Wer in einem Eigenheim mehrere Etagen überwachen will, sollte funkvernetzte Rauchmelder einsetzen, raten Fachleute. Wenn der Sensor eines Melders Rauch wahrnimmt, lösen alle Geräte gleichzeitig Alarm aus. Stand-Alone-Rauchmelder werden als Batteriegeräte mit handelsüblichen Batterien, die regelmäßig gewechselt werden müssen oder mit einer Lithium-Batterie, die ebenso wie der Rauchmelder 10 Jahre hält, im Handel angeboten.

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