Landraub und das grüne Gold

Dokumentarfilm und anschließendes Gespräch über Ackerland-Missbrauch.

Im Rahmen der Initiative „Friedrichshain-Kreuzberg wird fair!“ setzt sich der Bezirk für gerechtere Handels- und Arbeitsbedingungen weltweit ein. Daher lädt das Bezirksamt gemeinsam mit dem entwicklungspolitischen Inkota-Netzwerk am 8. Mai von 19.30 bis etwa 22 Uhr zum Film- und Diskussionsabend „Landraub – Das grüne Gold“ ins Moviemento, Kottbusser Damm 22, ein. In den vergangenen zehn Jahren wurden gigantische Ausmaße an Ackerland an Großinvestoren verkauft oder auch verpachtet.


Der Film Das grüne Gold zeigt, wie diese das Land für die Produktion von Nahrungsmitteln und Energiepflanzen oder als Spekulationsobjekt nutzen. Die Auswirkungen des Ansturms auf Ackerland für die Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern sind gravierend. Die Betroffenen verlieren den für ihre Ernährungsgrundlage wichtigen Zugang zu Land und Wasser, Armut verschärft sich. So wird der Bevölkerung der Boden schlichtweg unter den Füßen weggerissen. Der Dokumentarfilm von Joakim Demmer untersucht den kommerziellen Ansturm auf die Ressource Ackerland am Beispiel von Äthiopien. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit Jan Urhahn vom Inkota-Netzwerk und Julia Bar Tal vom Hof Bienenwerder (angefragt) über Hintergründe und Konsequenzen.

Kartenreservierung ist per Telefon im Kino möglich: (030) 692 47 85

Text: Redaktion, Bild: Neue Visionen Filmverleih

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