BETTERTRUST: PR im Zeitalter der digitalen Transformation

Interview mit Christopher Runge und Allan Grap von BETTERTRUST.

BETTERTRUST hat sich auf die PR für zahlreiche Akteure im B2B-Bereich fokussiert. Welchen Beitrag kann professionelle Public Relations im digitalen Zeitalter zur Steigerung des Unternehmenswertes beitragen?

Christopher Runge: PR ist zum entscheidenden Wachstumstreiber für Unternehmen geworden. Dies lässt sich ganz klar an den Fakten messen: laut einer aktuellen Studie der Association of National Advertisers wollen 75 Prozent der Marketing-Verantwortlichen ihre PR-Ausgaben in den kommenden fünf Jahren erhöhen. Die digitale Transformation wird dazu beitragen, die Qualität der PR zu verbessern, da sie eine umgehende Rückmeldung auf die Kommunikation ermöglicht. Zudem werden die Grenzen zwischen Marketing und PR weiter verschwimmen. Im Zuge von Big Data wird es zudem besser möglich sein, die avisierte Zielgruppe mit maßgeschneiderten Botschaften zu erreichen. Durch die fortschreitende Digitalisierung wird es leichter, mit konsistenten Botschaften über alle Kanäle hinweg zu agieren.

Welche PR-Instrumente sind im digitalen Zeitalter besonders wirkungsvoll?

Allan Grap: In der Informationsflut suchen Menschen nach echten und authentischen Experten aus der Praxis, die wirklich erlebt haben, wovon sie sprechen. Hier besteht eine gewaltige Chance für Unternehmen, sich als Meinungsführer in ihrem Bereich zu positionieren. Als Public Relations-Profis sind wir per Presse-Echo und Social Media Listening immer up-to-date und wissen ganz genau, welche Themen aktuell diskutiert werden. Mit diesem Wissen können wir unsere Kunden in den entsprechenden Medien mit Expertenbeiträgen platzieren. Ging es früher um die Platzierung relevanter Inhalte in ausgewählten Print-Medien, hat sich das Gewicht mittlerweile in Richtung Online-Magazine, Branchenportale und Social Media Kanäle verschoben. Besonders im Aufwind sind digitales Storytelling und Echtzeit-Marketing.

Worauf hat sich Ihre PR-Agentur BETTERTRUST spezialisiert? 

Christopher Runge: Wir haben uns als Agentur primär auf die Kommunikation im B2B-Bereich spezialisiert. Das heißt, wir verpacken komplexe Themen in einprägsame Botschaften. Zu unseren Kunden zählen sowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups. Was uns von anderen PR-Agenturen unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir uns auf Technologie-, Immobilien-, Finanz- und Digitalthemen fokussiert haben und über Mitarbeiter verfügen, die langjährige Erfahrungen in diesen Bereichen vorweisen können. Deshalb müssen wir uns nicht lange in diese Themen einarbeiten. Ein Vorteil, den unsere Kunden besonders zu schätzen wissen. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir nicht nur PR-Berater, sondern alle Kompetenzen im Haus haben – von Grafikern, Webdesignern und Suchmaschinenspezialisten über Fotografen, Kameraleute und Event-Experten bis zu Konzeptern, Redakteuren und Werbetextern. Das versetzt uns in die Lage, unseren Kunden neben der klassischen Pressearbeit auch andere ergänzende Leistungen anbieten zu können.

Ihr Kundenspektrum reicht von Immobilienunternehmen bis zu Start-ups. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen traditionellen und innovativen Branchen?

Allan Grap: Genau dieser Spagat ist das Spannende. Denn dabei können wir unser gesamtes PR-Spektrum voll ausspielen. Traditionell geprägte Immobilien- und Finanzunternehmen haben sich bereits einen Namen innerhalb der Branche erarbeitet, müssen bei der professionellen Nutzung digitaler Medien aber noch deutlich aufholen. Ganz anders ist die Ausgangslage bei Start-ups. Diese werden in der Regel von Digital Natives geführt und beherrschen die Klaviatur der digitalen Medien perfekt. Allerdings müssen sie sich erst einen Namen innerhalb der Branche erarbeiten. Und dabei helfen wir ihnen – mit unserem Know-how und unseren Medienkontakten. Bei unseren Kunden aus der Immobilien- und Finanzbranche geht es in der Regel darum, den CEO als Experten zu bestimmten Themenbereichen zu positionieren und das Unternehmen digital professionell aufzustellen.

Sie sind auch im Bereich CEO-Kommunikation tätig. Was kann man sich darunter vorstellen?

Christopher Runge: Der Erfolg eines Unternehmens ist untrennbar mit der Führungspersönlichkeit des CEOs verknüpft. Mitarbeiter, strategische Geschäftspartner und die breite Öffentlichkeit – sie alle erwarten authentische, engagierte und visionäre CEOs, die die Unternehmenswerte verkörpern und diese mit Tatkraft und Sachverstand kompetent nach außen tragen. Die Fähigkeit, die eigene Geschichte einprägsam vermitteln zu können, ist erfolgskritisch wie nie zuvor. Denn im Zuge der Personalisierung der Wirtschaftsberichterstattung hat die Wichtigkeit der Außenwirkung eine neue Dimension erreicht.

Zugleich bietet der Aufmerksamkeitshunger der Medien aber auch Chancen: wer es als CEO versteht zu überzeugen und die eigene Vision und Expertise facettenreich darzustellen, kann maßgeblich zum Branding seines Unternehmens beitragen. Ob es um die Sicherung des Rufs in den ersten 100 Tagen geht, die Steigerung der Bekanntheit der eigenen Person als Branchenexperte im Fokus steht oder ein Managementwechsel begleitet werden soll – wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Kernbotschaften zu formulieren und diese professionell nach außen zu tragen. Indem wir sie proaktiv als Meinungsführer in den deutschen Top-Wirtschaftsmedien, Online-Kanälen, im TV sowie als Redner auf hochkarätig besetzten Branchen-Events positionieren.

Bild: BETTERTRUST

WEITERSAGEN