Volltreffer für unsere Sportstätten

Senat unterstützt die notwendigen Arbeit an vier Projekten.

Gute Nachrichten für Sportfans im Bezirk: In diesem Jahr werden die Sporthalle in der Bruno-Braun-Straße und die Kunstrasenanlagen in der Wittenberger Straße und in der Melanchthonstraße saniert. Möglich wird dies durch das Sportstättensanierungsprogramm des Senats. Für die Arbeiten stehen insgesamt rund 1,4 Millionen Euro bereit.

Alle drei vom Bezirk bei der Senatsinnenverwaltung beantragten Projekte werden damit umgesetzt. Etwa 800.000 Euro sind für den diesjährigen Bauabschnitt der energetischen Sanierung der Sporthalle in der Bruno-Braun Straße eingeplant. In den kommenden Jahren sollen hier weitere 1,38 Millionen Euro fließen, um die Sanierung dieser Sporthalle weiter voran zu treiben. Für rund 200.000 Euro wird der Kunstrasenplatz an der Wittenberger Straße saniert und für die Sportanlage Rosenhang werden 300.000 Euro zur Verfügung gestellt

Große Anstrengungen

Berlinweit können in diesem Jahr 46 Sportanlagen saniert werden. Für die Instandsetzung von Plätzen, Hallen und Funktionsgebäuden – insgesamt 57 Einzelprojekte – stehen rund 18 Millionen Euro zur Verfügung. Um jedoch alle öffentlichen Sportanlagen bis 2022 in einen akzeptablen Zustand zu bringen, bräuchten die Bezirke das Zehnfache – insgesamt knapp 190 Millionen Euro. Diese Summe sei notwendig, um den Sanierungsbedarf nicht noch weiter anwachsen zu lassen, so Sportsenator Andreas Geisel (SPD) in einem Bericht an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses.

Vor zwei Jahren betrug der Etat des Förderprogramms demnach etwa 13,5 Millionen Euro. Ende 2015 hatte der Hauptausschuss beschlossen, die Mittel um 4,5 Millionen Euro auf jetzt 18 Millionen zu erhöhen. Der Bedarf an Mitteln für die kommenden Jahren ist auch in Marzahn-Hellersdorf gewaltig. Der Senatsbericht nennt für die Jahre 2019 bis 2022 „genehmigungsfähige“ Kosten von etwa 37 Millionen Euro.

Absoluter Spitzenreiter

Für 2018 hatten die Bezirke insgesamt 66 einzelne Sanierungsprojekte mit einer Summe von 20 Millionen Euro angemeldet. Weil das Budget damit um zwei Millionen Euro überzogen worden ist, konnten nur 57 Bauvorhaben berücksichtigt werden. Reinickendorf, wo zuletzt 200 Sportvereine mit insgesamt etwa 44.000 Mitgliedern gezählt wurden, hat mit drei Sportplätzen, drei Gebäuden, zwei Sporthallen und einer Sondersportanlage die meisten Projekte genehmigt bekommen.

Datum: 28. April 2018 Text: Stefan Bartylla Bild: ThinkstockistockDigitalVisionRyan McVay

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