Städtebau zum Anfassen in der Gropiusstadt

Besucher erfahren, wie sich der Kiez in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Im Rahmen des Tags der Städtebauförderungen am 5. Mai gibt es in der Gropiusstadt Gelegenheit, sich über Pläne zur Attraktivierung zu informieren und mit Verantwortlichen zu sprechen. Los geht es um 10 Uhr am Brunnen an der Lipschitzallee (Bild), wo mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und Bundestagsabgeordneter Fritz Felgentreu (SPD) ein Rundgang zu Parks, Alleen und Spielplätzen der näheren Umgebung startet.

Den Campus kennenlernen

Das „Zentrum für Sprache und Bewegung am Campus Efeuweg“ ist von 12.30 bis 14.30 Uhr Thema. In der Mensa des Campus werden Bausenatorin Katrin Lompscher, Martin Hikel und Kulturstadträtin Karin Korte ihre Campus-Vision darstellen. 2017 hat das „Zentrum für Sprache und Bewegung am Campus Efeuweg“ als einziges Projekt in Berlin den Zuschlag für Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ erhalten. Das Gropiusstädter Neubau-Projekt auf dem Bildungs-Campus Efeuweg wird Bildungs- und Sportangebote und ein öffentliches Café bieten. Spätestens 2020 soll Baubeginn sein, aber die Architekten für das neue Zentrum stehen bereits fest und erläutern in ihre Ideen.

Der Bezirksbürgermeister Martin Hikel und die Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte werden die Campus-Vision darstellen, die „mit Bildung zusammen wachsen“ lautet. Dass diese Vision Wirklichkeit wird, dazu tragen die verschiedenen Akteure, wie allgemeinbildende Schulen, Sportvereine, Kinder- und Jugendeinrichtungen, die Volkshochschule und die Musikschule bei. Die Volkshochschule wird das Zentrum für Sprache und Bewegung koordinieren und entwickeln und stellt am 5. Mai sich und das pädagogische Konzept vor.

Ikone der Moderne

Ab 15.30 Uhr werden an der Kita Wutzkyallee 90 die Kita-Leitung und eine Landschaftsarchitektin das Außenbereich-Konzept vorstellen. Der Bedarf nach Kita-Plätzen ist bekanntlich groß, aber neben der Anzahl der Plätze ist auch die bauliche Qualität von Betreuungseinrichtungen wichtig. Das Außengelände der Kita ist mit Mitteln der Sozialen Stadt so umgestaltet worden, dass ein pädagogisch zeitgemäßes Spielen und Entdecken nach den Bedürfnissen der Kinder möglich wird.

Die Gropiusstadt war und ist eine Ikone der Moderne. Von Walter Gropius geplant, bietet der Neuköllner Stadtteil viel Grün und spannende Architektur. Aktuell sind Bau- und Gestaltungsmaßnahmen geplant, die die Gropiusstadt künftig noch attraktiver machen. Davon kann man sich am Aktionstag unter fachkundiger Führung nun selbst ein Bild machen.

Text: Redaktion, Bild: Undine Ungethüm

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