Und doch ein Titel zum Abschied

Steven Skrzybski wurde zu Berlins Fußballer des Jahres 2017/18 gewählt.

 

Und dieser Sieg war sein bislang letzter für seinen Verein an der alten Försterei: Steven Skrzybski, erfolgreichster Union-Torschütze der letzten Saison, wurde mit 34 Prozent der Stimmen zum Berliner Profifußballer der Saison 2017/18 gewählt und setzte sich gegen erstklassige Konkurrenz durch.

Das Eigengewächs hat Union nach 18 Jahren im Verein nun Richtung FC Schalke 04 verlassen, wurde aber von den Berliner Fußballfans noch einmal gebührend geehrt. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Herthaner Marvin Plattenhardt (19 Prozent) und Davie Selke (12 Prozent).

Gute Wahl getroffen

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) kommentierte die Wahl mit spürbarer Zufriedenheit: „Das Ergebnis der diesjährigen Abstimmung ist deutlich und in dieser Form absolut gerechtfertigt. Steven Skrzybski hat in der vergangenen Spielzeit 14 Tore für den 1. FC Union erzielt. Nicht nur in seiner letzten Saison war er ein wichtiger Spieler für den Zweitligisten.“ Die Wähler und die Jury hätten die richtige Wahl getroffen. „Ich gratuliere Steven Skrzybski herzlich zur Wahl zum Berliner Profifußballer der Saison 2017/18 und wünsche ihm, nach 18 Jahren bei Union, eine erfolgreiche Zeit beim FC Schalke 04“, stellte der Verbandspräsident klar.

Die Wahl – die Jury.

Die Fußball-Woche (FuWo) und der Berliner Fußball-Verband hatten mit Unterstützung der Deutschen Klassenlotterie Berlin in den vier Kategorien Profi, Fußballerin, Amateurfußballer und Amateurtrainer die Berliner Fußballer der vergangenen Saison gesucht. Die Abstimmung lief vom 23. Mai bis zum 17. Juni 2018 über ein Online-Voting. Insgesamt wurden rund 27.000 Stimmen abgegeben. Die Preisverleihung wird am 4. Juli im Rahmen der BFV-Meisterehrung stattfinden. Am Tag der Veranstaltung werden auch die Sieger der Kategorien Fußballerin und Amateurfußballer der Saison bekannt gegeben. Der Sieger in der Kategorie Amateurtrainer der Saison 2017/18 wird am 2. Juli veröffentlicht.

 

Text: Redaktion, Bild: 1. FC Union

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