Rudolf-Wissell-Brücke wird früher fertig als gedacht

Fahrbahnsanierung geht gut voran.

Die Arbeiten an der Rudolf-Wissell-Brücke gehen schneller voran als gedacht. Das teilte die zuständige „Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH“ (DEGES) nun mit. Die A 100 wird daher zwischen Spandauer Damm und Autobahndreieck Charlottenburg voraussichtlich früher als geplant für den Verkehr freigegeben. Nach aktuellem Stand werden die Bauarbeiten auf Berlins längster Straßenverkehrsbrücke bereits zum Ferienende am 17. August abgeschlossen sein.

Ursprünglich war das Ende der Bauarbeiten für den 24. August geplant. „Wir sind bisher sehr zufrieden mit der Durchführung der Bauarbeiten und dem Baufortschritt. Wenn wir keine Überraschungen erleben, was Schadstellen im Asphaltunterbau betrifft, und das Wetter weiterhin mitspielt, werden wir die Rudolf-Wissell-Brücke früher als geplant auf allen sechs Fahrspuren wieder freigeben können“, sagt DEGES-Projektleiter Wolfgang Pilz. Die erste Hälfte der Richtungsfahrbahn Süd ist bereits fertig. Seit dieser Woche wird zudem der Fahrbahnbelag auf der zweiten Hälfte in Fahrtrichtung Süd abgetragen und erneuert. Der Verkehr von der A 111 in Richtung Autobahndreieck Funkturm fließt dann auf dem bereits fertiggestellten neuen Belag.

Sicherheit erhöhen

„Mit der umfangreichen Fahrbahnsanierung sollen die Verkehrssicherheit der Rudolf-Wissell-Brücke erhalten und Verkehrsbehinderungen durch immer wieder auftretende Schlaglöcher verhindert werden. Die Kosten für die Fahrbahnsanierung in den Bauphasen 2017/18 liegen bei rund sieben Millionen Euro, die vom Bund und vom Land aufgewendet werden“, erklärt die DEGES die aktuellen Bauarbeiten. Für den geplanten Ersatzneubau hat sie bereits im Mai 2018 die Weichen gestellt: In einem Ideenwettbewerb hat sich das Ingenieurbüro Leonhardt, Andrä und Partner durchgesetzt, das die Planungen für den Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke umsetzen soll. Diese Arbeiten beginnen aber nicht vor 2022. Aktuell werden die Planungen für den Siegerentwurf des Wettbewerbs vertieft, später werden eine Umweltverträglichkeitsprüfung und danach ein Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts durchgeführt. Die Rundum-Sanierung der Brücke ist die derzeit größte Baumaßnahme in der Stadt. Die Rudolf-Wissell-Brücke ist eines der meist befahrenen Autobahnstücke Deutschlands.

Datum: 2. August 2018, Text: Redaktion, Bild: Stefan Bartylla

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