Uhren nicht von dieser Welt

Ein Meteorit liefert Sekundenauge der Lilienthal-Zeitmesser.

In seiner neuesten Limited Edition hat Lilienthal Berlin ein ganz wortwörtlich außerirdisches Highlight platziert: Ein echtes Stück Meteorit wurde als Sekundenauge in das Zifferblatt eingebettet. Dieses überaus seltene (und übrigens extrem teure…) Material ist vor vielen Millionen Jahren in den Tiefen des Kosmos entstanden, quer durchs All geflogen und dann vor 800.000 Jahren als Sternschnuppe auf der Erde gelandet.

Muonionalusta, so der Name des Meteoriten, wurde dann vor „erst“ 100 Jahren irgendwo im hohen Norden von Schweden entdeckt. Und nun hat er endlich seinen Bestimmungsort erreicht: Im Zentrum einer außergewöhnlichen Uhr, wie sie eben nicht alle Tage vom Himmel fällt. Die Uhrenschmiede aus der Stargarder Straße hat das mehrfach preisgekrönte Design der L1 ganz auf den Stil des Meteoriten abgestimmt.

Weil der Meteorit über einen extrem langen Zeitraum durchs All gesaust und dabei in der Schwerelosigkeit stark abgekühlt ist, hat das Material die sogenannte Widmannstätten-Struktur erhalten. Dieses Muster sieht in jedem einzelnen Teilstück des Meteoriten ein klein wenig anders aus. So ist es, quasi als kosmischer Fingerabdruck, ein untrügliches Zeichen für die Echtheit des Meteoriten und macht jede L1 Limited Edition „Meteorite“ zu einem Unikat. Den auf jeweils 999 Exemplaren limitierte Zeitmesser gibt es in zwei Größen (37,5 und 42,5 Millimeter Durchmesser), beide für je 349 Euro

Datum: 03.08.2018 Bild: Lilienthal Text: Redaktion

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