Japanischer Kampfsport in Berlin

Erstmals deutsche Naginata-Meisterschaften in der Hauptstadt

Ein Geheimtipp für Freunde exotischer Kampfsportarten: Am 12. August, 11 Uhr, ist die Sporthalle in der Picasso-Grundschule, Smetanastraße 31, Austragungsort für die erstmals in Berlin stattfindende Deutsche Meisterschaft im Naginata: Zur 15. Auflage dieser Veranstaltung werden Kampfsportler aus der ganzen Bundesrepublik erwartet.

Naginata hat seine Wurzeln im japanischen Mittelalter. Anders als damals geht es im Zweikampf heute nicht mehr um Leben und Tod, sondern um Wettkampfpunkte. Gekämpft wird mit einer speziellen Waffe, die ebenfalls Naginata heißt. Diese Waffe – früher aus Holz und Stahl, heute aus Holz und Bambus – ist über zwei Meter lang. Trotzdem sind die Kämpfe erfahrener Naginata-Sportler schnell und dynamisch. Reaktionsvermögen und Körperbeherrschung sind wichtiger als Kraft oder Größe eines Kämpfers.

Der Wettkämpfe finden in zwei Disziplinen statt: Beim Engi treten zwei Teams gegeneinander an, die eine vorher festgelegte Kampf-Choreografie zeigen. Das Shiai ist ein freier Kampf zweier Gegner.

Datum 10.08.2018 Bild: DNAGB Text: Manfred Wolf

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