Kurz und unruhig – so schläft Deutschland

Schlaflosigkeit, kurze Nächte und wenig Ausgleich. So wird die Schlafqualität der Deutschen immer wieder zusammengefasst. Tatsächlich ist es bereits mehreren unabhängigen Studien gelungen, diese Annahme deutlich unter Beweis zu stellen. Doch welche Gründe sind für diese Entwicklung verantwortlich und wie kann es im individuellen Fall möglich sein, dem gegenzusteuern?

Die richtige Matratze

Allzu häufig wählen Verbraucher eine zu harte Matratze. Dies liegt nicht daran, dass sie sich speziell für einen höheren Widerstand interessieren und in ihm einen Mehrwert erkennen würden. Vielmehr setzten sie sich selbst keinerlei Maßstäbe bei der Suche, was womöglich zu einer falschen Einschätzung führt. Dabei gibt es auch im Internet kompetente Beratungen, wie zum Beispiel auf der Grafenfels Matratzen Homepage.

Doch einer pauschalen Empfehlung ist bei der Suche nach dem richtigen Härtegrad nicht zu folgen. Dies liegt an den Variablen, die es bei dieser Rechnung zu berücksichtigen gilt. Zunächst muss das eigene Körpergewicht mit einbezogen werden, welches darüber bestimmt, wie weit der Körper in das Bett einsinken kann. Weiterhin spielt die bevorzugte Position im Schlaf eine wichtige Rolle. Denn sie entscheidet darüber, wie tief Becken und Schultern z.B. in Seitenlage einsinken müssen, damit die Wirbelsäule gerade gelagert wird.

Das Abschalten nach der Arbeit

Wer rund um die Uhr erreichbar ist, kommt schlechter zur Ruhe

In der Zeit der Digitalisierung ist es an vielen Arbeitsplätzen notwendig geworden, auch nach dem Arbeitstag erreichbar zu sein. Zu flexibel sind die dynamischen Projekte der heutigen Zeit. Mit dem Laptop verfügen viele Arbeitnehmer zudem über alle wichtigen Utensilien, die aus ihrer Sicht notwendig sind, um auf relevante Daten zugreifen zu können. Doch Experten halten dies für eine große Gefahr, sofern es Arbeitnehmer nicht verstehen, richtig mit dem Druck umzugehen. Ansonsten könnte daraus sehr schnell der Anspruch erwachsen, zu jeder Zeit eine Stütze im Büro zu sein.

Eine solche Herangehensweise führt zu einer höheren allgemeinen Anspannung, die bis in den Abend hineinreicht. Ein stark getrenntes System, wie es in vergangenen Jahrzehnten üblich war, sorgte stets für eine Stärkung des Schlafs. Nach dem Verlassen des Büros konnten alle Projekte gedanklich beiseite gelegt werden, um wieder zu einem neuen Fokus zu finden. Wer Schwierigkeiten damit hat, für eine ausreichende Ruhepause zu sorgen, kann nach Meinung der Experten klare Pausen und Schnitte einführen. So wird ab einer bestimmten Uhrzeit kein kommunikativer Austausch mehr mit dem Büro akzeptiert. Diese strikte Grenze kann einen wertvollen Beitrag zu einem gesünderen Schlaf leisten. Da nun für den kommenden Tag wieder mehr Energie bereitsteht, handelt es sich sogleich um eine gelungene Investition in die Zukunft.

Funktionstrennung der Räumlichkeiten

In vielen Fällen wird das Schlafzimmer heute nicht mehr nur als ein Ort der Nachtruhe verstanden. Häufig ist dort sogleich ein Fernseher zu finden, oder gar ein kleiner Arbeitsplatz wurde in der Ecke eingerichtet. Unser Unterbewusstsein ist oft nicht dazu in der Lage, diese Informationen zu verarbeiten. Aus psychologischer Sicht ist es deshalb ratsam, den gesamten Raum allein für die Erholung in der Nacht zu reservieren. Dies sorgt dafür, dass bereits das Betreten des Raums einen Schub an Müdigkeit erzeugt, der zu einem zügigen Einschlafen ganz im eigenen Sinne genutzt werden kann.

Letztendlich gibt es also ganz unterschiedliche Ansätze, um wieder zu mehr Komfort im Schlafzimmer zu finden. Wer sich etwas mit dem Thema befasst, wird vor allem auf die so wichtigen psychologischen Aspekte aufmerksam werden, die dabei eine Rolle spielen. Es lohnt also, mit einer problematischen Herangehensweise einen genauen Blick auf die individuellen Auslöser zu werfen. Dadurch gibt es in vielen Fällen die Möglichkeit, zu mehr Schlafqualität zu finden, die auch aus gesundheitlicher Sicht eine sehr große und bedeutende Rolle in sich trägt, die leider allzu oft unterschätzt wird.

Bilder: 1) Pixabay/DieterRobbins, 2) Pixabay/KristopherK

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