Oktober ist Wasserpfeifen-Zeit

Das Shisha-Rauchen wird hierzulande immer beliebter – die Berliner Shisha-Messe gibt einen guten Einblick.

Die Shisha-Messe kommt vom 27. bis 28. Oktober nach Berlin.

Während die Shisha lange Zeit für viele Menschen höchstens als nützliches Rauchutensil im Freundeskreis, während Partys oder auch im Urlaub bekannt war, hat sie sich mittlerweile zu einem der beliebtesten Rauchgegenständen gemausert. In kaum einer größeren Stadt gibt es nicht mehrere Shisha-Bars und Fachgeschäfte, die Interessierte beraten und ihnen helfen, eine für sie geeignete Wasserpfeife oder den passenden Tabak zu finden. Mittlerweile hat sich um die Verkäufer, Hersteller und Bars eine ganze Industrie entwickelt, die immer faszinierender wird. Wer sich bislang noch nicht selbst an die Wasserpfeife gewagt hat oder noch keine Shisha-Bar aufgesucht hat, der kann sich am letzten Oktoberwochenende in Berlin einen ausgiebigen Überblick verschaffen. An diesem Wochenende findet die Shisha-Messe in der Messe Berlin statt – und bietet für Händler und Besucher gleichermaßen Unterhaltung.

Was bietet die Shisha-Messe in Berlin?

Zuallererst muss gesagt werden, dass die Messe ausschließlich für Personen ab 18 Jahren ist. Jugendliche oder Kinder haben auch mit ihren Eltern keinen Zutritt. Für alle anderen Gäste bieten sich jedoch tolle Möglichkeiten:

  • Händlerstände – knapp 100 Händler stellen auf der Messe ihre Waren, aber auch ihre Shisha-Bars und Tabak vor. Auf der Messe haben Besucher natürlich die Möglichkeit, sich beraten zu lassen, Wasserpfeifen auszuprobieren, neuen Tabak kennenzulernen oder Waren zu kaufen.
  • Raucherinseln – natürlich gibt es auf der Messe auch Raucherinseln, die den Shisha-Bars angelehnt sind. Hier lassen sich die Neuerrungenschaften ausprobieren und die gemütlichen Sitzgelegenheiten laden zum Ausruhen und Entspannen ein.

Die Shisha-Messe ist übrigens bereits seit sechs Jahren ein echter Erfolg und findet neben Berlin auch in Frankfurt, Miami, New York und Sevilla statt. Auch an diesen Standorten haben die Händler schon erfahren, weshalb die Messe ein echter Gewinn für Aussteller und Besucher ist:

  • Zielgruppe – anders als auf reinen Fachmessen können sich Händler nun direkt an den Besucher wenden. Sie können sie gleich vor Ort überzeugen oder beraten und somit eine wesentliche Kundenbindung herstellen.
  • Werbemöglichkeit – gerade für kleinere Händler oder frische Barbesitzer ist die Shisha-Messe ein Segen. Die Werbemaßnahmen lassen sich konzentriert einsetzen und es ist ein Leichtes zu prüfen, ob sie funktionieren.
  • Austausch – auf der Messe findet ein reger Austausch statt – zwischen Händlern und Besuchern. Auf diese Weise lassen sich gut Kontakte knüpfen.

Woher kommt die Beliebtheit der Shisha?

Manchmal ist es schon seltsam. Mit einem Mal schießt ein eigentlich bekanntes Produkt in der Beliebtheit in die Höhe. Bei der Shisha dürften sich gerade ältere Menschen wundern, warum es nun plötzlich auch noch Shisha-Bars gibt. Shisha, Wasserpfeife, das bedeutet doch Drogenkonsum? Nein, natürlich kann eine Wasserpfeife für den Drogenkonsum verwendet werden, bei dem heutigen Shisha-Rauchen geht es jedoch völlig legal zu. Daher sind auch die beliebten Bars möglich. Eine klare Ursache für die plötzliche Beliebtheit gibt es aber nicht, wobei es mehrere Möglichkeiten gibt:

  • Genuss – der Genuss einer Shisha ist nicht mit dem einer Zigarette oder Pfeife vergleichbar. Der Rauch wird bei der Wasserpfeife zuerst durch Wasser gezogen, bevor er schließlich über den Schlauch eingeatmet wird. In dem »Wasserbad« gehen einige Stoffe und Rauchbestandteile verloren, wodurch das Shisha-Rauchen weniger gesundheitsschädigend ist.
  • Geschmack – hierzulande wird nicht der typische Wasserpfeifentabak genutzt, der in den arabischen Ländern beliebt ist. In Europa kommt eher aromatisierter Tabak zum Tragen, der der Shisha auch den wunderbaren Geschmack verleihen kann. Fruchttabak, Tabakmischungen mit Honig, aber auch Schokolade oder ungewöhnliche Aromen sind heute gang und gäbe.
  • Gemütlichkeit – das Rauchen einer Shisha hat nichts mit der schnellen Zigarette für zwischendurch gemeinsam. Bereits der Aufbau und die Vorbereitung der Wasserpfeife benötigen Zeit und das Rauchen an sich wird im Anschluss zelebriert. Die Shisha ist daher ein beliebtes Mittel, um herunterzukommen und abzuschalten.
  • Gemeinsamkeit – eine Shisha lässt sich durch die Verwendung mehrerer Schläuche oder Aufsätze in der Gruppe genießen.

Natürlich wird die Beliebtheit oder größere Bekanntheit der Wasserpfeife auch damit zusammenhängen, dass sich die Kultur verändert und Bürger aus arabischen Ländern uns nun ein Stück ihrer Gewohnheiten präsentieren.

Eine Shisha lässt sich auch gut in geselliger Runde rauchen.

Was sollte beim Shishakauf beachtet werden?

Gerade unerfahrene Shisharaucher haben sich zwar schon mal online oder auch in einzelnen Geschäften nach einer Wasserpfeife umgesehen, doch angesichts der Regale und der Auswahl, fühlen sie sich oft überfordert. Daher kann jedem, der bis auf ein paar Raucherfahrungen im Freundeskreis noch keine eigenen Erfahrungen hat, nur geraten werden, einen guten Shishashop wie smokestars.de, eine Bar oder auch die Messe in Berlin aufzusuchen. Das hat Gründe:

  • Ausprobieren – es ist gut, wenn einzelne Modelle oder auch Tabakrichtungen getestet werden. Die Shisha sollte unbedingt dem persönlichen Geschmack entsprechen. Hier ist der Preis übrigens weder zu unterschätzen, noch überzubewerten. Eine wirklich dekorative und hochwertige Shisha kann 80,00 Euro und mehr kosten. Allerdings wird sie immer wiederverwendet, wodurch sich der Preis relativiert.
  • Beratung – ein guter Händler berät Kunden und entlockt ihnen Vorlieben, Vorerfahrungen und Wünsche mit geschickten Fragen. Die Beratung ist auch bei der Wahl des Tabaks Gold wert. Denn hier darf nicht allein vom Geruch ausgegangen werden. Der Geschmack des Tabaks kann vom Geruch abweichen.

Wichtig ist, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, ob die Shisha häufiger transportiert wird oder ob auch andere Personen gemeinsam mitrauchen sollen. Große Shishas sind oft schwer zu transportieren, wer in der Gruppe rauchen möchte, benötigt eine Wasserpfeife mit mehreren Anschlüssen.

Fazit – es geht zur Messe

Jeder Genießer und all diejenigen, die sich einmal rundum informieren oder mit neuen Produkten rund um die Shisha eindecken möchten, ist die Messe in Berlin natürlich ideal. Ist sie zu weit weg und werden trotzdem Informationen gewünscht, kann jedem Interessierten der Besuch einer Shisha-Bar empfohlen werden. Die Bars sind wunderbar gemütlich, beinhalten in der Regel ein Geschäft und bieten vor Ort die Möglichkeit, Berührungspunkte abzubauen und mehr über die Wasserpfeifen und ihren Tabak zu erfahren.

Bilder: 1) DEZALB (CC0-Lizenz)/ pixabay.com, 2) Adrien Olichon (CC0-Lizenz)/ unsplash.com

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