Neue Zeiten für das UFO

Jugendzentrum in Gropiusstadt jetzt in Trägerschaft des Kirchenkreises.

Zur Neueröffnung der Jugendfreizeiteinrichtung UFO in der Gropiusstadt lud der Evangelische Kirchenkreis Neukölln, der fortan die Trägerschaft des UFO übernimmt, Ende September ein.

Freundliches Haus

Das UFO an der Lipschitzallee 27 war bis März dieses Jahres ein bezirkliches Kinder- und Jugendzentrum. Dann wurde vom Bezirk ein neuer Träger für die offene Jugendarbeit gesucht, der sich auf Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren konzentriert und sie mit Angeboten in den Bereichen Medien, Technik und Sport anspricht. Nach einem Interessenbekundungsverfahren ging die Trägerschaft zum 16. Juli auf den Evangelischen Kirchenkreis Neukölln über. „Mich hat das UFO gleich begeistert“, sagt Stefan Pester, Kreisbeauftragter für die Jugendarbeit. „Dieses große, helle und freundliche Haus ist ein toller Ort für Jugendarbeit.“ Geplant sind ein Kreativraum mit einer Nähwerkstatt, ein Technikraum für Robotik, ein Bewegungsraum und eine Siebdruckwerkstatt. Es wird Musikangebote geben, Crosstraining, Boxen und Aktivitäten nur für Mädchen. In der Bildungsarbeit sollen bestehende Kooperationen mit dem Verein „Gropiusstadt bildet sich e.V.“ und dem Campus Efeuweg fortgesetzt werden.

Neue Mitarbeiter

Die Jugendlichen sollen weiterhin in der Einrichtung ein zweites Zuhause finden. „Sie und ihre Eltern können sich jederzeit mit großen und kleinen Problemen an uns wenden. Außerdem stehen wir mit den im Einzugsgebiet liegenden Schulen in gutem Kontakt und Austausch“, heißt es auf der Internetseite des Jugendclubs. Vier neue Mitarbeiter richten ihre Angeboten in Zukunft an Jugendliche aus dem Umfeld Gropiusstadt, Buckow-Nord und Rudow: Ela Herpich kümmert sich um die Mädchenarbeit, Oli Ernst hat seinen Schwerpunkt im Bereich Sport, Jacob Schnaak wird Breakdance und Graffiti anbieten und Mirjam Blumenschein bringt Medienkompetenz und Erfahrung im interreligiösen Dialog mit.

Der überwiegende Anteil der Personalkosten wird vom Bezirksamt refinanziert. Die Leitung des Hauses hat zunächst kommissarisch Stefan Pester, der Kreisbeauftragte für die Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Neukölln, übernommen. Er wird dabei von Arnd Mechsner, ebenfalls aus dem kreiskirchlichen Amt für Jugendarbeit unterstützt.

Datum: 08.10.2018, Autor: red, Bild: Kirchenkreis Neukölln

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