Grüner Oskar wurde vergeben

Green Buddy Award geht unter anderem an die Gewobag.

Die Gewinner des achten Green Buddy Awards stehen fest. Aus 42 Bewerbungen wurden die fünf nachhaltigsten und innovativsten Unternehmen und Projekte mit dem „Grünen Oskar“ des Bezirks ausgezeichnet. „Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und gratulieren den Gewinnern . Der Green Buddy Award hat sich seit seiner Gründung im Jahrn2010 zu einer festen Größe im Bezirk entwickelt und bietet den Unternehmen eine Bühne zur Präsentation ihrer Umweltschutzprojekte. Ich hoffe, dass diese Projekte noch viele Nachahmer finden“, sagt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Der Preis wurde in fünf verschiedenen Kategorien vergeben.

Die Gewinner in den Kategorien:

Smart Cities Lösungen

Die Gewobag modernisiert 734 Wohnungen und reduziert den CO2-Ausstoß des Quartiers um 3.000 Tonnen pro Jahr. Der ganzheitliche Ansatz mit einzigartigem Energiekonzept, umweltschonenden Technologien, Reduzierung von Barrieren, Neubau durch Aufstockung und modernster Smart-Home-Technologie macht den „Wohnpark Mariendorf“ zum Vorzeigeprojekt.

Einzelhandel

Sirplus rettet Lebensmittel und führt sie zurück in den Kreislauf. 18 Millionen Tonnen Lebensmittel
werden in Deutschland pro Jahr weggeworfen. Das entspricht einer Lkw-Ladung pro Minute. Sirplus verkauft diese Lebensmittel in Berlins erstem Rettermarkt und per Online-Shop und sagt so der Lebensmittelverschwendung den Kampf an

Young Green Buddy

Seit Anfang Mai gibt der Lette Verein Berlin in seiner Mensa ausschließlich Mehrwegbecher
und Porzellantassen aus. Zuletzt wurden monatlich 2.500 Pappbecher ausgegeben, die nach einmaliger Benutzung im Müll landeten

Umweltschonende Produktion und produktionsnahe Dienstleistungen

Schornsteinfegermeister Christian Liebermann betreibt nicht nur einen komplett klimaneutralen Betrieb, auch sein Privathaushalt ist komplett klimaneutral. Doch so effizient und sparsam ein Unternehmen auch produziert – CO2 wird unausweichlich ausgestoßen. Für den Betrieb werden zwangsläufig zum Beispiel Papier, Wasser und Erdgas benötigt. Doch Liebermann arbeitet komplett klimaneutral. Wie geht das? Er hat sich einen Partner gesucht und seinen CO2-Ausstoß in Geld umrechnen lassen. Genau diese Summe steckt er in Klimaschutzprojekte, die CO2 einsparen.

Abfallvermeidung/Reduce, Reuse und Recycle

Als Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen verbindet die AfB GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung) hochwertige IT-Dienstleistung mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Im Rahmen von Partnerschaften übernimmt, löscht und bereitetet die AfB gebrauchte Firmen-Hardware wieder auf. Defekte Produkte werden repariert, für Ersatzteilgewinnung zerlegt oder sie gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe. In allen Unternehmensbereichen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung daran, dieses ressourcenschonende Geschäftsmodell umzusetzen.

Datum: 15. November 2018, Autor: red, Bild: Jörg Klam

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