Rot-Rot-Grün möchte, dass der 8. März Berlins zehnter Feiertag wird

Breite Mehrheit von Sozialdemokraten, Linken und Grünen votiert für den Internationalen Frauentag.

So schnell kann es manchmal gehen: Weil sich die vier Nordländer Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit dem Reformationstag am 31. Oktober seit diesem Jahr einen zusätzlichen Feiertag gönnen, kam nun auch in Berlin Schwung in die Diskussion. Doch am Ende werden die Hauptstädter höchstwahrscheinlich nicht mit den Brandenburgern und Einwohnern acht weiterer Bundesländer einen freien Tag genießen. Wenn es nämlich nach der Regierungskoalition aus SPD, Grünen und Linken geht, werden wir in Zukunft am 8. März von der Arbeit befreit sein.

Wenn es nach den Grünen geht, dann nicht, um die Füße hochzulegen, sondern um am Internationalen Frauentag – so wird er alljährlich seit 1921 begangen – für eine gute Sache zu kämpfen. „Solange Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht erreicht sind, werden wir Grünen am 8. März kämpfen und nicht nur feiern“, erklärten die Grünen-Fraktionschefinnen im Berliner Abgeordnetenhaus Antje Kapek und Silke Gebel. Das Datum stehe für einen „Frauenkampftag“. Für den Regierenden Bürgermeister Michael Müller ist der neue Feiertag „nichts, was wir herbeigesehnt haben“. Aber nach der Entscheidung der Nordländer war die Feiertagsdebatte nicht mehr aus der Öffentlichkeit wegzubekommen.

Neuer Feiertag für Berlin: Welcher soll’s denn werden?

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Datum: 29. November 2018 Text: Manfred Wolf Bild: Thinkstock/iStock/YakobchukOlena

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