In ein geschütztes Umfeld

Unterkunft: Homo- und transsexuelle Flüchtlinge.

Anfang der Woche eröffnete in der Kiefholzstraße eine Not- und Gemeinschaftsunterkunft für homo- und transsexuelle Flüchtlinge. In dem von der Berliner Schwulenberatung getragenen Haus werden die 124 Plätze ausschließlich schwulen, lesbischen und transgeschlechtlichen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Es ist die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. „Wir wissen, dass es in den Unterkünften Übergriffe gibt“, erklärte Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD), als das Haus am vergangenen Wochenende mit einem Tag der offenen Tür den Anwohnern vorgestellt wurde. Die Unterkunft in Treptow, so Kolat, könne ein Leuchtturmprojekt für Berlin und den Rest des Landes werden. Jeweils vier bis sechs Flüchtlinge werden die kleinen Appartements bewohnen. Eingezogen sind bislang eine Schwulen- und eine Transgender-WG.(red)