Sparen geht ganz einfach

Leseraktion: Wie der Hunger von Energiefressern gezügelt werden kann.

Wer sich seine Strom-Abrechnung anschaut, wird sich in seinen Energiesparbemühungen bestätigt sehen. Oder sich fragen, was er tun kann, um den Stromverbrauch zu senken. Gemeinsam mit lekker Energie, dem zweitgrößten Strom-anbieter der Hauptstadt, wollen wir einige Tipps und Tricks verraten, mit denen Energie gespart werden kann. Damit wird etwas Gutes für die Umwelt und für die Brieftasche getan. lekker Energie ist für seinen kundenfreundlichen Service vielfach ausgezeichnet worden, zuletzt als „Kundenliebling 2015“. Mit dem Hinweis „Wir laden Leben auf“ zeigt der Berliner Strom- und Gasanbieter seit zehn Jahren, dass er mehr zu bieten hat als Strom und Gas.

Unsere Tipps

Feuchtigkeit runter
Mit der richtigen Luftfeuchtigkeit wird nicht nur der Schimmel in Schach gehalten. Auch die Heizkosten können auf diese Weise unter Kontrolle gebracht werden. Denn es gilt: Je feuchter die Raumluft, desto mehr Energie verbraucht die Heizung, um die Luft zu erwärmen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 bis 60 Prozent. Beim Zubettgehen sollte die Luftfeuchtigkeit in Schlafräumen maximal 45 Prozent betragen, denn nachts kann die Feuchtigkeit durch Schwitzen, Dunst und Atmen auf mehr als 60 Prozent steigen. Zur Kontrolle eignen sich am besten digitale Hygrometer. Diese Feuchtigkeitsmesser können bereits für rund 10 Euro bei Elektronikfachhändlern wie Euronics erworben werden.

Besser kochen
Auch wer gerne kocht, kann jede Menge Strom sparen. Zum einen sollte darauf geachtet werden, dass Töpfe und Pfannen genau auf die Kochplatten passen. So lassen sich jährlich bis zu 30 Euro sparen. Auch wichtig: Kochen mit Deckel kostet rund 30 Prozent weniger Energie als „oben ohne“. Speisen mit langer Gardauer am besten in einem Schnellkochtopf zubereiten. Diese gibt es bereits ab circa 30 Euro und sparen nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Schließlich verbrauchen diese flinken Töpfe 30 Prozent weniger Strom.

Schön abschalten
Auch die diversen Bildschirme im Haushalt haben mal eine Pause verdient. Wer seinen Computer-Monitor und Fernseher bei Nichtgebrauch richtig ausschaltet, spart sich die „Stand by“-Kosten. Wer an seinem Computer-Monitor den „Schlafmodus“ aktiviert, spart bis zu 60 Prozent Strom, weil sich der Monitor bei längeren Pausen automatisch abschaltet. Wenn das bei älteren Modellen nicht geht, kann der Monitor bei laufendem Programm ausgeschaltet werden. Und übrigens: Bildschirmschoner verursachen teilweise mehr Kosten, als der Normal-Betrieb.

Clever kühlen
Wer Strom sparen möchte, sollte darauf achten, dass das Kühlfach nicht kälter als sieben, das Gefrierabteil nicht kälter als minus 18 Grad ist. Bei diesen Temperaturen sind Lebensmittel perfekt untergebracht. Und noch ein Tipp: Legen Sie eine brennende Taschenlampe in den Kühlschrank. Scheint Licht bei geschlossenen Türen durch die Dichtungen, sollten diese unbedingt ausgetauscht werden. Wer clever ist, hat bei Urlaubsbeginn einen leeren Kühlschrank und kann ihn demzufolge auch abschalten.

Verlosung: Schmeißen Sie Ihren Stromfresser raus

Ist Ihr Kühlschrank auch ein Museumsstück? Läuft Ihre Waschmaschine nur noch mit gutem Zureden? In die Jahre gekommene Haushaltsgeräte kosten nicht nur Geduld, sondern auch unverhältnismäßig viel Strom. Das kann sich jetzt ganz schnell bei Ihnen ändern. Mit der Aktion „Stromfresser raus!“ suchen das Berliner Abendblatt, der Energiedienstleister lekker Energie, EURONICS Mariendorf und Bosch Ihre schlimmsten Stromfresser und belohnen die originellsten Fotos mit einer neuen Kühl-Gefrier-Kombination oder einem neuen Waschvollautomaten. Beide haben die Energieeffizienzklasse A+++. Laden Sie ab sofort bis 29. März 2016 Bilder Ihres Stromfressers oder von sich selbst mit Ihrem Altgerät hoch und erzählen Sie uns, warum gerade Sie ein neues Gerät gewinnen sollten. Eine Jury, bestehend aus je einem Vertreter von lekker Energie, EURONICS Mariendorf und Berliner Abendblatt, wählt die zwei glücklichen Gewinner aus, die dann per Telefon/E-Mail informiert werden.

Hilfe beim Stromsparen

Verbraucherzentralen

Beratungen zum Stromsparen, Energieberatungen und ähnliche Serviceleistungen für Bürger gibt es schon – allerdings entweder nicht für jeden oder nicht kostenlos. Die Verbraucherzentralen bieten einen kostenpflichtigen Energie-Check an. Für Mieter vollkommen ausreichend ist der Basis-Check für zehn Euro. Hier stehen der Stromverbrauch im Haushalt und das Heizen im Fokus. Für 20 Euro gibt es den Gebäudecheck inklusive Empfehlungen für die Wärmedämmung und die Einstellung der Heizungs- und Regelungstechnik. Ein weiteres Angebot ist der Brennwertcheck für 30 Euro. „Rund 2,5 Millionen Brennwertkessel bleiben unter ihren Möglichkeiten“, sagt Andreas Braun von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online Berlin.

Caritas

Das zweite Angebot ist der Stromspar-Check der Caritas sowie des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen, der vom Bundesumweltministerium unterstützt wird. Dabei werden Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern geschult, die gratis Energiesparartikel einbauen. Dazu gehören Energiesparlampen, abschaltbare Steckdosenleisten, Standby-Abschalter und Strahlregler für Wasserhähne. Im Schnitt könnten so rund 85 Euro Stromkosten pro Jahr gespart werden, sagen die Projektträger. Seit 2008 wurden Energiesparartikel für fast fünf Millionen Euro eingebaut. Bisher gibt es das Angebot aber nur für Empfänger von Sozialleistungen.

Umweltladen Mitte

Das Angebot wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Ein Energieberater der Verbraucherzentrale Berlin steht jeden letzten Montag im Monat von 12 bis 15 Uhr zur Verfügung. Die Beratung dauert eine halbe Stunde und kostet fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich. Beraten wird im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, Raum 238. Beratungsschwerpunkte sind Stromsparen, Wärmedämmung, Heizungsumstellung, Prüfung der Heizkosten sowie Vermeidung von Schimmelpilz. Für Empfänger von Grundsicherung, ALG II, Wohngeld und Bafög ist das Angebot kostenlos. Terminvereinbarung bitte per Telefon: (030) 901 82 20 81.

 

 

Manfred Wolf / Bild: Thinkstock/iStock/ PIKSEL