Quell der Freude im Fennpfuhlpark

Die alte Plansche wurde wieder in Betrieb genommen.

Es sprudelt wieder im Fennpfuhlpark. Dieser Tage wurde die Plansche östlich der Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz feierlich wieder in Betrieb genommen. Seit einigen Jahren sammeln die Apotheken im Gebiet Fennpfuhl durch den Verkauf von Kalendern im Rahmen einer Spendenaktion zum Jahreswechsel für verschiedene Projekte im Kiez Geld. So konnten unter anderem bereits Bäume gepflanzt, Bänke aufgestellt und ein Klassenraum in der Sonnenuhr-Schule lärmisoliert werden, so das Bezirksamt.

Langfristig gesichert

cr_lvs_li_41_planscheMit der jüngsten Aktion sei die Reaktivierung der alten Plansche finanziell unterstützt worden. Dieses Projekt habe sich jedoch aufwändiger und kostenintensiver als zunächst angenommen gestaltet. Zweimal in Folge wurden Spenden gesammelt. Das Bezirksamt Lichtenberg musste zusätzlich zu den veranschlagten Mitteln weitere 10.000 Euro für die Verlegung der neuen Trinkwasserleitung und Inbetriebnahme bereitstellen. „Bei Proben in den letzten Jahren sind hin und wieder Bakterien im Wasser festgestellt worden, da die Edelstahlsäule über einen Brunnen betrieben wurde“, erklärt Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU). „Für die langfristigste Sicherstellung der Qualität des Wassers ist eine Trinkwasserleitung verlegt worden. Die Reaktivierung der Plansche im Fennpfuhlpark wäre ohne die finanzielle Unterstützung der vielen Spenderinnen und Spender allein aus dem Haushalt heraus kaum finanzierbar gewesen. Ich bedanke mich bei allen Engagierten.“

Die Edelstahlsäule ist mit einem Selbstschlussventil ausgestattet, das nach dem Betätigen noch einige Zeit Wasser durchlässt. Die Größe des Ventils war für die Sprühsäule nicht groß genug, um genügend Wasser für den Badespaß durchzulassen. Nach Beendigung der Badesaison werden einige Löcher dauerhaft verschweißt.

red/nm, Bild: BA Lichtenberg