Trabbi für Kursana

Oldtimer: Rennpappe wirbt fürs Unternehmen.

Grund zum Feiern gab es im Kursana Domizil Marzahn: Beim Tag der offenen Tür stellte Direktor Ronald Sommerfeld den liebevoll restaurierten Oldtimer-Trabi erstmals offiziell der Öffentlichkeit vor. Die Preziose vertritt künftig als Kursana-Botschafter die drei Domizile Marzahn, Landsberger Tor und Lichtenberg. Durch Zufall erfuhr der Kursana-Direktor, dass für den Trabant vom Kursana Domizil Weimar eine neue Heimat gesucht wurde. Sofort war für ihn klar, dass dafür nur die Hauptstadt in Frage kommt.

Aus Weimar

Zusammen mit Michaela Reichenbacher, der Direktorin vom Kursana Domizil Landsberger Tor und mit Antje Höhn, der ehemaligen Direktorin vom Kursana Domizil Lichtenberg, reiste er nach Weimar. Die zeitintensive Überführung von Thüringen nach Berlin verlief dabei ohne Komplikationen. Es stellte sich jedoch heraus, dass einige Instandsetzungsarbeiten geleistet werden mussten, um den Oldtimer wieder auf Vordermann zu bringen. „Wir haben eine Werkstatt gefunden und 1.500 Euro investiert“, berichtet Ronald Sommerfeld. Die Kosten teilten sich die drei Kursana-Domizile, die den Trabi künftig bei Veranstaltungen als Botschafter präsentieren. Entsprechend wurde auch das neue Branding des Oldtimers gestaltet, das ganz auf der Linie des Corporate Identity liegt.

Fester Stand

Dass der Trabant eine echte Rarität ist, bestätigt schon das Baujahr 1975: „Bis Mitte der siebzger Jahre wurde die Karosserie noch mit ein Millimeter dickerem Material hergestellt“, erzählt Ronald Sommerfeld, der den Oldtimer auch noch mit einem neuen Reifensatz ausstatten ließ: „Statt Barum fährt der Trabbi jetzt auf Firestone ab.“ Improvisation ist jetzt lediglich an der Tankstelle gefragt, wo das Zwei-Takt-Gemisch selbst zusammengestellt werden muss.

red, Bild: Bernhard Bruegger