Hypothekenzinsen – Das sollten Sie für 2017 wissen

Berlin ist auch im Jahr 2017 ein geeignetes Pflaster für Bürger und Investoren, eine eigene Immobilie zu bauen oder zu kaufen. Für den finanziellen Nutzen dieser elementaren Schritte sind jedoch Wirtschaft und Zinsniveau von entscheidender Bedeutung. Wie wird sich die Lage voraussichtlich weiter entwickeln und wann ist der geeignete Zeitpunkt des Handelns gekommen?

Bleiben die niedrigen Hypothekenzinsen?

Die schwächelnde Konjunktur, die bereits seit der Finanzkrise im Jahr 2008 auf einem niedrigen Niveau pendelt, ist ein entscheidender Faktor. Die EZB versucht weiterhin, die Märkte zu stützen, indem billiges Geld auf den Markt gebracht wird. Mario Draghi lässt dabei große Menge Staatsanleihen kaufen, welche genau diesen Nutzen erfüllen sollen. Bisher halfen diese Maßnahmen allerdings Staaten wie Griechenland, Italien oder Spanien nur wenig, die eigene Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Um allerdings die Phase der Rezession noch möglichst lange aufschieben zu können, ist der aktuelle Kurs der EZB von besonders großer Bedeutung. Auf der anderen Seite ist die Kostendeckung der immensen Verschuldung vieler Staaten nur durch die niedrigen Zinsen gewährt. Deren Erhöhung würde noch größere finanzielle Probleme aufwerfen, weshalb keine Kehrtwende der EZB für das Jahr 2017 abzusehen ist. Für die Hypothekenzinsen bedeutet dies, dass weiterhin ein günstiger Kurs gefahren werden kann.

Schwankungen auch 2017

Gleichzeitig gibt es nicht nur große Schwankungen im Bereich der Hypothekenzinsen. Auf ihren Mikrokosmos bezogen, können bereits in wenigen Wochen oder gar Tagen Veränderungen beobachtet werden. Da es sich bei den Kreditsummen oft um gewaltige Beträge handelt, machen bereits wenige Zehntel einen entscheidenden Unterschied bei der Finanzierung. Bei Anbietern wie baufi24.de ist es möglich, sich zu informieren und den besten Zeitpunkt zum Abschluss eines Kredits zu ermitteln. Unter baufi24.de/tagesaktuelle-hypothekenzinsen/ gelangen Sie zur Webseite von baufi24.de.

old-building-270563_1920Generell liegt der aktuelle Hypothekenzins natürlich unter den allgemeinen Angeboten, wie sie bei einem Konsumkredit betrachtet werden können. Dies liegt an den zusätzlichen Absicherungen, welche Kreditgeber genießen. Möchte beispielsweise ein junges Ehepaar in Berlin eine Eigentumswohnung erwerben, so dient nicht nur ihr aktuelles Kapital oder ihre Verpflichtung als Absicherung. Hinzu kommt die Bindung des Geschäfts an die Wohnung, welche ihrerseits einen ausreichenden materiellen Wert hat. Aufgrund des niedrigeren Risikos ist die Bank nun bereit, den Zinssatz zu lockern und eine günstigere Finanzierung des Wohneigentums zu ermöglichen.

Grundlagen der Finanzierung

Auch für das Jahr 2017 sind die Beleihungsgrenzen von entscheidender Bedeutung. Hier gilt es vermehrt darauf zu achten, dass sie nicht identisch mit dem Verkehrswert der Immobilie sein müssen. In diesem Fall kann ein Unterschied zwischen 10 und 15 Prozent bestehen, der dringend berücksichtigt werden sollte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Bank darüber ihr Risiko am Geschäft stark regulieren kann. Optimal für beide Seiten wäre es, wenn bis etwa 60 Prozent des Beleihungswertes finanziert wird. Für die Bank bedeutet dies ein geringeres Risiko dank guter Deckung, die sich später in einer günstigeren Tilgung wiederspiegelt. Folglich ist es möglich, die Kosten im Vergleich zu einer Risikofinanzierung ganz entscheidend zu senken und viele tausend Euro zu sparen.

Das Preisschild des Darlehens

Hypothekenzinsen schwanken nicht nur temporär, sondern auch zwischen den Unternehmen. Häufig wurden diese Unterschiede aber künstlich herbeigeführt, indem zum einen der Sollzins und bei ehrlichen Anbietern der Effektivzins angezeigt wurde. Letzterer sollte nun als Preisschild eines Kredits angesehen werden, da er verschiedene Kostenfaktoren ebenso mit einschließt. Dennoch lässt sich ein genauer Vergleich nur dann angehen, wenn die mit der Finanzierung in Verbindung stehenden Kriterien und Bedingungen identisch sind. Der Kreditnehmer profitiert dabei von neuer Transparenz, die im Rahmen einer Änderung der Preisangabenverordnung (PAngV) erreicht wurde. Nun müssen selbst für Eröffnung oder Führung anfallende Kosten mit im Effektivzins dargestellt werden. Die Umsetzung der Gesetzesänderung im Jahr 2017 macht es somit noch einfacher, sich selbst zu informieren.

red, Bilder: CC0-Lizenz, pixabay