Alles zum Runden Tisch

Rummelsburg: Stele klärt über langjähriges Engagement auf.

Eine neue Stele An den Knabenhäusern in Rummelsburg informiert über die umfangreichen Aktivitäten des „Runden Tisches Rummelsburger Bucht“ zum Entwicklungskonzept für die Natur und Landschaft rund um das Gewässer.

Viele Jahre waren die unterschiedlichen Ideen, Wünsche und Interessen der Anwohner, Eigentümer, Gewerbetreibenden und Interessenvertreter nur schwer in Übereinstimmung zu bringen. Von 2014 bis 2016 tauschten Betroffene, Interessierte, Politiker und Planer am Runden Tisch Rummelsburger Bucht ihre Anliegen und Ideen zum „Entwicklungskonzept für Natur und Landschaft in der Rummelsburger Bucht” aus. Das Bezirksamt Lichtenberg hatte dafür extra ein Planungsbüro und einen Moderator beauftragt. In mehr als acht Tagungen, vier Workshops, etlichen Arbeitsgruppen und mit Positionspapieren in Werkstattgesprächen diskutierten 15 stimmberechtigte Mitglieder in öffentlichen Sitzungen mit Bürgern und Gästen. Verabredet wurde dabei beispielsweise, dass es an den robusten Uferkanten neue Zugänge zum Wasser geben soll, die grünen Ufer weiterentwickelt und geschützt werden. Im Juli beschloss die Bezirksverordnetenversammlung in Lichtenberg einstimmig das Entwicklungskonzept. Das Konzept sei auf breite Zustimmung gestoßen, weil es zwischen Wünschenswertem, Sinnvollem und Machbarem, Informellem und Verbindlichem unterschied. Außerdem sei es geprägt von den Interessen aller Akteure und dem Versuch, gemeinsame Lösungen zu finden. Dabei war allen Beteiligten klar, dass ein solches Verfahren auch seine Grenzen hat. Seit kurzem informiert nun eine Stele am Rummelsburger Ufer auf Höhe der ehemaligen Knabenhäuser über diesen Prozess. Der Rummelsburger See und der Lichtenberger Abschnitt der Spree müssen vielfältigen und teils konkurrierenden Anforderungen gerecht werden: Den See mit seinen teilweise wertvollen Uferbereichen mit Natur- und Lebensräumen nutzen immer mehr Menschen aus den angrenzenden Wohnquartieren und den benachbarten Bezirken in ihrer Freizeitsamt.

red, Bild: urbanPR