Internationale Sommerschule in Bernau

Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen locken in das architektonische Kleinod vor den Toren der Hauptstadt.

Zur diesjährigen Ausgabe der Internationalen Sommerschule Bernau treffen sich Teilnehmer/innen aus aller Welt vom 14. bis 26. August im Unesco-Weltkulturerbe. Auf der 41. Sitzung des Welterbekommitees am 9. Juli in Krakau wurde das unter der Leitung von Hannes Meyer erbaute Gebäude der ehemaligen Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau auf die Welterbeliste gesetzt.

Das vor den Toren Berlins gelegene architektonische Kleinod ist sowohl Durchführungsort der Internationalen Sommerschule, als auch inhaltliche Klammer. Der Ansatz des Bauhaus, die Grenzen zwischen handwerklichem, künstlerischem und wissenschaftlichem Schaffen zu überwinden, dient als Leitgedanke. Zu den diesjährigen Dozenten zählen unter anderem die Architektin und Biologin Petra Gruber, die Architektin und Neurowissenschaftlerin Isabella Pasqualini, die Künstlerin Mona Jas und der Architekt Thibaut de Ruyter.

Neben den sieben Wochenkursen bietet die Sommerschule dieses Jahr erstmalig einen täglichen Vorkurs für alle Teilnehmer, Dozenten und die Öffentlichkeit. Papierkünstler Eric Gjerde entwickelt ein tägliches, einstündiges Format, basierend auf den pädagogischen Konzepten des Bauhauslehrers Josef Albers. Weitere Informationen online.

Red., Bild: EBERLE & EISFELD