Filmnächte im Kulturerbe

Sommer-Highlight: Bertelsmann und UFA bespielen die Museumsinsel.

Bertelsmann und UFA präsentieren vom 22. bis zum 25. August zum siebten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. An vier Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte sowie, anlässlich des 100sten Jubiläums der UFA, ein neuerer Kinoerfolg der führenden deutschen Filmproduktionsgesellschaft unter freiem Himmel und begleitet von Live-Musik zu sehen sein. Die UFA Filmnächte finden auf dem Kolonnadenhof der Museumsinsel Berlin im Herzen der Stadt statt. 1999 erklärte die Unesco die Museumsinsel Berlin als „einzigartiges Ensemble von Museumsbauten, das die Entwicklung modernen Museums-Designs über mehr als ein Jahrhundert illustriert“, zum Welterbe.

Tolles Melodram

Die UFA Filmnächte haben sich zu einem filmisch-musikalischen Highlight des Berliner Kultursommers entwickelt. Auch in diesem Jahr werden abendlich jeweils über 800 Gäste erwartet. Die Filmnächte eröffnen am 22. August mit Georg Wilhelm Pabsts „Die Liebe der Jeanne Ney“. Ein hochspannendes Melodram vor dem Hintergrund der Oktoberrevolution. Die Erstaufführung der digitalisierten und rekonstruierten Fassung des Films wird vom WDR Funkhausorchester Köln unter Leitung von Frank Strobel begleitet. Am 23. August folgt Friedrich Wilhelm Murnaus Meisterwerk „Der letzte Mann“ mit dem großen Emil Jannings in einer seiner bekanntesten und eindringlichsten Rollen. Dazu spielt die UFA Brass der Deutschen Oper Berlin unter Leitung von Manfred Honetschläger nach dessen eigener Neukomposition.

Ein Bestseller

Am 24. August steht Fritz Langs filmisches Jahrhundertmonument „Metropolis“ auf dem Programm. Für US-DJ Jeff Mills ist es das erste Mal, dass er die komplettierte, restaurierte Fassung von „Metropolis“ aus dem Jahr 2010 live am Mischpult vertont. Den Abschluss der diesjährigen UFA Filmnächte bildet am 25. August „Der Medicus“ aus dem Jahr 2013. Philipp Stölzls Verfilmung von Noah Gordons internationalem Bestseller mit Starbesetzung wird erstmalig mit Live-Musik aufgeführt. Atmosphäre und Dialoge bleiben auf der Tonspur, die Musik kommt dagegen vom Neuen Kammerorchester Potsdam. Weitere Infos zu Tickets und Anfangszeiten online.

Red., Bild: UFA-Film