Kunst zwischen den Kulturen

ID Festival zeigt israelisch-deutsche Vielfalt.

Das ID Festival präsentiert auch in diesem Jahr die Vielfalt der israelischen Kunst in Berlin. Vom 12. bis zum 18. Oktober laden Künstler zu Konzerten, Ausstellungen und Ballettaufführungen ein. Initiiert wurde das Ganze im Jahr 2015 vom Pianisten Ohad Ben-Ari, mit dem Wunsch, den vielen israelischen Künstlern, die es mittlerweile nach Berlin gezogen hat, eine Plattform zu geben.

ID steht dabei nicht nur für die Anfangsbuchstaben der beiden Länder, um die es geht. „Id“ ist auch das arabische Wort für „Fest“. Genau das soll das Kunstprogramm nach Ben-Ari auch in diesem Jahr wieder sein. Dabei stehen Themen der israelisch-deutschen Gemeinschaft im Fokus. Die Künstler beschäftigen sich in ihren Werken mit Herkunft, Tradition, Identität, Zukunft und Zusammenleben. Nach den erfolgreichen Ausgaben in den vergangenen Jahren findet das ID Festival 2018 zum vierten Mal auch wieder im Radialsystem statt.

Programm-Höhepunkte

Künstler der „neuen Generation“, neue Formate und neue Formen der Auseinandersetzung mit dem Thema Israel-Deutschland stehen nun im Vordergrund, zukunftsorientierte Fragestellungen werden auch auf Formen und Inhalte angewendet. Neben dem Radialsystem bieten auch das English Theatre Berlin in Kreuzberg sowie der Verein WABE, Danziger Straße 101, ein vielseitiges Programm.

Zu den Highlights der diesjährigen Ausgabe zählen unter anderem „Cinderella“ als Ballettumsetzung einer Oper der gefeierten 13-jährigen Komponistin Alma Deutscher, eine alternativ-kabarettistische Schabbatfeier inklusive Büfett von Micki Weinberg, neue Formate der Pianisten Tamar Halperin, Kai Schumacher und Matan Porat – kombiniert mit Lichtdesign, Electronics oder Yoga, eine Dokumentartheater-Uraufführung über israelisches Leben in Berlin, eine neue Folge des preisgekrönten SWR-Podcasts „We Love Israel“ sowie die Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben„. Der künstlerische Leiter Ohad Ben-Ari und sein Team wollen die Möglichkeit eines friedlichen, neugierigen Miteinanders in einer pluralen Gesellschaft erlebbar machen.

Datum: 1. Oktober 2018, Text: Redaktion, Bild: Bureau Hoyer | Johanna Ruebel