Laufend Gutes tun

Gutenacht-Läufer im Wedding sammeln Geld für den Tierschutz.

Einmal im Monat, wenn der Mond in seinem vollen Licht am Himmel steht, zieht es eine Gruppe von Läufern in den Volkspark Rehberge. Die „Gutenachtläufe“ gehören mittlerweile zu den beliebtesten Lauftreffs im Bezirk. Initiiert wird der allmonatliche Vollmond-Run von dem Verein „Laufen gegen Leiden“. Auch an anderen Orten Berlins und in etwa 70 Städten europaweit schnüren Menschen am Vollmond-Abend ihre Laufschuhe und treffen sich um 20.30 Uhr, um gemeinsam zu trainieren und um Geld für den Tierschutz zu sammeln. Denn jeder Teilnehmer spendet pro Lauf einen Euro, der dann an eine gemeinnützige Organisation geht.

Viele Teilnehmer-Städte

In seinem vierten Jahr hat es die Aktion auch in die Schweiz, nach Österreich und sogar bis nach Spanien geschafft. Dabei geht es weniger um Bestzeiten, als darum, laufend Gutes zu tun und gemeinsam Spaß zu haben. „Eingeladen sind alle, die Spaß am Bewegen haben. Wir laufen entspannt einen Rundkurs von fünf bis acht Kilometern Länge. Die Geschwindigkeit richtet sich nach den Gruppenteilnehmern“, heißt es auch auf der Seite des Vereins.

Im Mondlicht

Gelaufen wird im Sommer und im Winter, bei jedem Wetter eben. Gut zu erkennen sind die Läufer an den Logos auf ihren Trikots und den Stirnlampen, mit denen sie sich bei schlechtem Wetter ihren Weg durch den Volkspark oder entlang des Kanals bahnen. Wer an dem nächsten Vollmond-Lauf durch die Rehberge teilnehmen möchte, braucht sich nicht anzumelden, sondern kann einfach in der nächsten Vollmond-Nacht, am 22. Dezember, vorbeikommen. Treffpunkt ist immer vor dem Freiluftkino Rehberge. Wer eine Stirnlampe besitzt, kann sie auch gerne mitbringen. Wer lieber in Moabit laufen möchte: Auch hier gibt es einen monatlichen Lauftreff. Los geht es um 20.30 Uhr an der Moabiter Brücke (Süd-Ost-Ecke), nahe des S-Bahnhofs Bellevue. Mehr Infos zu den Lauftreffs und dem Verein „Laufen gegen Leiden“ und seinem Anliegen gibt es online. Wer einen Gutenachtlauf in seiner Gegend betreuen möchte, kann sich per Mail beim Verein melden.

Datum: 21. Dezember 2018, Text: Katja Reichgardt, Bild: Thinkstock/iStock/jacoblund