Die Psychologie des Bösen

Vortrag: Was sind und tun eigentlich Psychopathen?

Ist Hannibal Lecter tatsächlich der Prototyp eines Psychopathen? Haben alle Psychopathen das Bedürfnis, andere Menschen zu töten? Wie stellt die Kriminalpsychologie fest, ob ein Mensch psychopathisch ist? Wie entsteht eine psychopathische Persönlichkeit? Wie gelingt es manchen psychopathischen Serienmördern, über Jahrzehnte als liebevolle Familienväter und freundliche Nachbarn ein unauffälliges Leben zu führen? Warum werden nicht alle Psychopathen kriminell? Wie viel vom „Bo?sen“ steckt auch in „normalen“ Menschen?

Diesen und anderen Fragen geht Lydia Benecke in ihrem Vortrag am 18. Januar, 21 Uhr, im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, nach. Eine spannende Reise in die Welt der Kriminalpsychologie wartet auf die Besucher. Karten zum Preis von 22 Euro gibt es online. Dieser Vortrag beleuchtet die Gefühls- und Gedankenwelten psychopathischer Menschen – sowohl jener, die mit erschreckenden Verbrechen Schlagzeilen machten, als auch jener, die ohne kriminelle Handlungen durchs Leben kommen und mitten unter uns sind.

Lydia Benecke ist Kriminalpsychologin und Schriftstellerin sowie vielfach ehrenamtlich tätig. Im Oktober 2013 erschien ihr Buch „Auf dünnem Eis. Die Psychologie des Bösen“, das im November 2013 auf Platz 13 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg. Am 12. Februar 2015 erschien der Titel „Sadisten. Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben.“ bei Bastei-Lübbe und erreichte ebenfalls eine Platzierung in den Bestsellerlisten.

Datum: 15. Januar 2019, Autor: red, Bild: Thinkstock/iStock/SIphotography