Rotlicht-Frust auf der Bundesstraße

Streckenabschnitt im Bezirk noch ohne „Grüne Welle“

Rein in die City und raus in den Bezirk – rund 40.000 Autos passieren täglich den B1/B5-Abschnitt in Marzahn-Hellersdorf im Stop-and-Go-Tempo. In Höhe Mahlsdorf, Kaulsdorf und Biesdorf geraten fast alle roten Ampeln hier zu regelmäßigen Pflichtstationen. Alle Berufspendler, die hier während der zahlreichen Rotphasen über Optimierungspotenzial in Sachen „Grüner Welle“ nachdachten, dürfen sich nun von ganz offizieller Seite bestätigt fühlen.

Ingmar Streese von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz formulierte in den Antworten auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja (CDU) nämlich genau das, was viele Autofahrer bereits seit Jahren vermuteten: In Sachen Ampelphasen ist die Strecke ein einziger Murks. Weder die Ampel an der Kreuzung Alt-Mahlsdorf/B1-Center, noch die an der Kreuzung Hultschiner Damm und an der Straße An der Schule sind derzeit aufeinander abgestimmt.

Eine Optimierung an der Kreuzung Landsberger Straße/ Pilgramer Straße steht noch genauso aus wie die am Knotenpunkt zur Landsberger Straße. Konkrete Zeithorizonte für die Umsetzung dieser Optimierungen konnte Streese nicht nennen. Die Maßnahmen an den Ampelanlagen befänden sich derzeit im Anordnungsprozess oder in der Bearbeitung beziehungsweise „kurz vor der Umsetzung“. Für einige der Maßnahmen nannte Streese das erste oder zweite Quartal 2019 als Umsetzungsziel.„Durch die Anpassungen an diesen Ampelanlagen entstehen Verbesserungen in der Koordinierung der einzelnen Ampelanlagen untereinander“, stellte Streese in Aussicht.

Insbesondere am Knotenpunkt an der Hönower Straße werde es aber auch künftig negative Effekte durch die Querung der Straßenbahn für den übrigen Verkehr auf der B1/B5 geben.

 

Datum 22. Januar 2019, Bild: Thinkstock / Istock /Chris.mueller, Text: Stefan Batrtylla