Berlin speckt ab!

Die große Abnehm-Aktion „Vier gegen die Pfunde“ ist jetzt gestartet.

Hunderte Hörer und Leser haben sich bei „Vier gegen die Pfunde“ beworben. Diese vier haben es geschafft: Julia Kern aus Brandenburg, Emil Ebert aus Pankow, Sarah Rusch aus Biesdorf und Michael Neß aus Köpenick nehmen die kommenden Wochen zusammen mit dem Berliner Abendblatt und radio B2, Deutschlands Schlager-Radio (106,0 UKW), ab. Zum Start haben unsere Kandidaten radio B2 einen Besuch abgestattet und Morgenmoderator Normen Sträche getroffen. Normen ist diesmal mit von der Partie. Über Weihnachten haben sich bei ihm ein paar Pfunde angesammelt, die er jetzt loswerden will. „Zusammen werden wir es schaffen, unser Wunschgewicht zu erreichen“, so der Radiomann. Professionell begleitet werden die Kandidaten von Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski (siehe Informationskasten).

Stoffwechsel aufwecken

Erste Kandidatin ist Julia Kern. Die Kauffrau im Gesundheitswesen kommt aus der Gemeinde Küstriner Vorland. Sie wiegt 96 Kilo. Zahlreiche Diäten hat sie bereits hinter sich – ohne langfristigen Erfolg. „Seitdem ich einen Unfall im Urlaub hatte, kann ich nicht mehr jeden Sport machen und nehme immer mehr zu“, erklärt Julia. Zudem plagen die 43-Jährige Schlafstörungen, Rheumaanfälle und Probleme mit der Schilddrüse – alles Faktoren, die Übergewicht begünstigen. Bei Julia ist der Stoffwechsel völlig zum Erliegen gekommen. Diesen gilt es jetzt wieder aufzuwecken.

Unregelmäßiger Schlaf

Emil Ebert ist der Jüngste in der Runde. Den 18-jährigen Schüler plagen Übergewichtsprobleme seitdem er denken kann. An Bewegung mangelt es nicht. Er macht dreimal in der Woche Sport, isst aber unregelmäßig und vor allem zu wenig und das bei einer Körpergröße von rund zwei Metern. Wenn er Heißhunger bekommt, greift er zu Süßigkeiten, die sein Körper als Fett speichert. So bringt er 150 Kilo auf die Waage. Das sind mindestens 30 zu viel. Emil: „Ich bin mir bewusst, welche Gefahren das Übergewicht birgt, das will ich jetzt für immer ändern.“

Guter Vorsatz

Vor acht Jahren hat der gelernte Grafiker Michael Neß mit dem Rauchen aufgehört. Seitdem hat der Familienvater von zwei Kindern Probleme, sein Gewicht zu halten. Im vergangenen halben Jahr nahm er sechs Kilo zu. „Ich esse halt gern Schokolade und mit dem Sport hab’ ich es auch nicht so“, bekennt der 48-Jährige. Das muss er jetzt ändern, lässt Süßes weg, bewegt sich mehr. Dreimal in der Woche Spazierengehen steht bei ihm auf dem Plan.

 

Viel Muskelmasse

Sarah Rusch dagegen hat keine Probleme mit dem Sport. Regelmäßiges Krafttraining und Ausdauersport hat bei der 32-jährigen Reederin für viel Muskelmasse gesorgt. Allerdings isst sie zu wenig und das hat dafür gesorgt, dass ihr Körper jedes Gramm Nahrung speichert. Mittlerweile wiegt sie 97 Kilo. Rund 20 davon möchte Sarah verlieren. „Wenn ich in den Spiegel schaue, möchte ich mich wieder mehr freuen können“, sagt sie.

 

Erste Reduktionsphase

„Alle Kandidaten haben eines gemeinsam. Sie haben auf ihre Weise immer wieder versucht, ihre Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen, sei es durch Sport oder der Verzicht aufs Essen. Dadurch haben sie ihren Stoffwechsel in einen Tiefschlaf versetzt“, erklärt Daniela Kielkowski. In der ersten Reduktionsphase würde deshalb der Ernährungsplan bei allen vieren in der ersten Woche noch relativ kalorienreich sein. Damit der Stoffwechsel erst einmal wieder an Fahrt aufnimmt, dürfen die Kandidaten erst einmal noch zu Nüssen, Sahnejoghurt, Käse und sogar Brot greifen. Dann erst würden die Kandidaten richtig abnehmen, so Kielkowski. Wie es mit den Kandidaten weitergeht, erfahren Sie nächste Woche im Berliner Abendblatt und immer samstags um 7.25 Uhr sowie montags um 8.25 Uhr auf radio B2.

Daniela Kielkowski

Seit Jahren behandelt Daniela Kielkowski in ihrer Praxis in Charlottenburg erfolgreich Menschen mit Gewichtsproblemen. Ihr Credo: „Abnehmen funktioniert nur, wenn der Stoffwechsel intakt ist“. Viele Menschen würden den Fehler machen, zu wenig zu essen. Später wundern sie sich, dass sie nach ersten Abnehmerfolgen wieder schnell zunehmen. Kielkowski stellt die Ernährung auf den Prüfstand. Sie hat eine Smartphone-App entwickelt. Damit stellt sie Patienten individuelle Ernährungspläne zur Verfügung und kann deren Essgewohnheiten protokollieren.Die Ärztin kann auf diese Daten zugreifen und ihre Patienten im Alltag bei ihren Abnehmerfolgen begleiten und unterstützen.

Datum: 24. Januar 2019, Autor: red, Bilder: twinkle, Thinkstock/iStock/master1305