Grunst unterstützt Apotheken im Bezirk

Lichtenberg und Hohenschönhausen: Kampagne macht auf die große Bedeutung der Einrichtungen vor Ort aufmerksam.

Wer sich in den vergangenen Wochen gefragt hat, warum Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) auf riesigen Plakaten zu sehen ist, die für Berliner Apotheken im gesamten Berliner Stadtgebiet werben, der kann in der Castello-Apotheke in der Landsberger Allee mehr Details erfahren.

Anke Rüdiger ist hier die kompetente Chefin und seit Beginn des Jahres auch Vorsitzende des Berliner Apothekervereins. „Die Plakate mit unserem Bezirksbürgermeister sind Teil einer größer angelegten Kampagne, die sich für den Erhalt von Apotheken in den Stadtteilen einsetzt. Jedes Jahr schließen über 300 Einrichtungen in Deutschland – fast täglich eine.

Aktuelle Kampagne

„Ein Grund dafür ist die ungleiche Wettbewerbssituation gegenüber dem Online-Handel mit Arzneimitteln“, sagt die bekennende Lichtenbergerin. Während Versand-Apotheken sich vornehmlich mit dem Lieferservice von Medikamenten beschäftigen, erbringen Apotheken vor Ort zahlreiche zusätzliche Gemeinwohlaufgaben. Nacht- und Notdienste, die Herstellung individueller Arzneimittel oder das Vorhalten von lebensrettenden Notfallpräparaten gehören dazu.

„Apotheker sind auch Ansprechpartner für Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen und damit unverzichtbar für die Gesellschaft“, beschreibt Anke Rüdiger einen wichtigen Teil ihrer Arbeitsauffassung. Mit der aktuellen Plakatkampagne werden in den kommenden Monaten noch weitere Bezirksbürgermeister ihr Bekenntnis für diese Sache abgeben.

„Apotheken sind Orte, an denen Hilfesuchende auch umsorgt werden und ihre Gedanken mitteilen“, erklärte Michael Grunst anlässlich seines Besuches in der Castello-Apotheke. Auch in den Lichtenberger Kiezen nähmen diese Einrichtungen neben den medizinischen auch wichtige soziale Funktionen wahr. Vor allem aber seien Apotheker zuverlässig und bei Problemen ansprechbar, bekannte sich Grunst auch an diesem Tag zum Inhalt der Kampagne.

Datum: 16. Februar 2019 Text und Bild: Stefan Bartylla