Senat schaute sich in Pankow um

Mit seinen Senatoren besuchte Berlins Regierender auch die Kulturmarkthalle

Der Berliner Senat um den Regierenden Bürgermeister, Michael Müller, tagte unlängst im Pankower Rathaus und besichtigte anschließend die Hot Spots des Bezirks. Bereits im Rathaus betonte Michael Müller die Bedeutung der Tour, auf die er sich nach der Senatssitzung „mit intensiven sowie konstruktiven Gesprächen“ freute.

Im Mittelpunkt standen die Problemlagen des Bezirks. „Pankow hat einen enormen Zuwachs, momentan rund 400.000 Einwohner. Diese Entwicklung muss auf Bezirks- wie auf Landesebene behandelt werden“, so der Regierende Bürgermeister. Das betreffe nicht nur das Thema Wohnen, sondern auch die Infrastruktur und Verkehrsanbindung.

Erfolgreiches Projekt

Die Hotspots der Tour zeigen die bezirkliche Entwicklung, die man nur gemeinsam weiterbringe, gab Bezirksbürgermeister Sören Benn mit auf den Weg. Auf Gemeinschaft baut auch die Kulturmarkthalle (das Berliner Abendblatt berichtete), eine von vier Stationen, die der Senat an diesem Tag besuchte

In der ehemaligen Kaufhalle im Mühlenkiez in Prenzlauer Berg, führte der Vereinsvorsitzende Ludger Lemper durch die Räumlichkeiten des erfolgreichen Projekts, das 2018 vom Land Berlin mit dem „Deutschen Nachbarschaftspreis“ ausgezeichnet wurde. Der Verein hat es sich zum Ziel gemacht, den Menschen im Kiez Raum für Begegnungen zu geben, eben wie auf einem Marktplatz.

Offene Werkstatt

Rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalitäten organisieren hier regelmäßige Kurse, wie die Handarbeitswerkstatt, die Baugruppe, die derzeit an einer offenen Werkstatt werkelt und eine Gitarrenrunde. Wer möchte, kann auch einfach zum Kaffeeklatsch vorbeikommen.

DatumK. Reimold