Siemensstadt 2.0: Konzern beantwortet Bürgerfragen

Fachgespräch im Abgeordnetenbüro von Helin Evrim Sommer in der Reisstraße.

Vollmundig sind die Ankündigungen von Senat und Siemens-Konzern, was die „Siemensstadt 2.0“ betrifft. Doch wie konkret sind die Planungen für den neuen Stadtteil? Wie wird sich der Stadtteil entwickeln? Welche Mitgestaltungsmöglichkeiten für Bürger gibt es?

Darüber soll ein Fachgespräch am 6. März, um 18.30 Uhr, im Bürgerbüro der Spandauer Bundestagsabgeordneten Helin Evrim Sommer, Reisstraße 1, Auskunft geben. Teilnehmen werden die Projektleiterin der Siemens AG für den geplanten Siemens-Innovationscampus, Karina Rigby sowie Yashar Azad, Konzernsprecher der Siemens AG, und Katalin Gennburg, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus. Alle Siemensstädter sind herzlich eingeladen, heißt es aus Helin Evrim Sommers Büro.

Die Siemens AG plant auf dem historischen Siemens-Gelände in Spandau die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte von Siemens in Berlin. In den kommenden Jahren sollen rund 640 Millionen Euro in eine neue Arbeits- und Lebenswelt investiert werden. Der Arbeitstitel: Siemensstadt 2.0. Das Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 70 Hektar und hat zum Ziel, das großflächige Industrieareal in einen modernen und von vielfältiger Nutzung geprägten urbanen Stadtteil der Zukunft zu wandeln. Gegen Ende Mai startet der Städtebauliche Wettbewerb. Damit soll bis zum Herbst der Rahmen für die ab dem Jahr 2020 phasenweise einsetzende Bebauung gesteckt werden.

Datum: 2. März 2019. Text: Redaktion. Bild: Siemens AG