Kinder stellen eigenes Buch gegen Rassismus vor

Berliner Kinderschutzbund präsentiert literarisches Projekt – Buch ab Herbst im Handel erhältlich.

14 Jungen und Mädchen des Berliner Kinderschutzbundes haben ein eigenes Kinderbuch geschrieben. In Kooperation mit dem Carlsen-Verlag wurden ihre Ideen in eine spannende Geschichte mit dem Titel „3-2-1 los! Zusammen sind wir stark!“ verpackt. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (11. bis 24. März) stellen sie ihr Buch anderen Kindern aus Berliner Kitas und Grundschulen vor. Am 19. März, um 9 Uhr, sind sie in der Bibliothek „Eva-Maria-Buch-Haus“, Götzstraße 8/10/12, zu Gast.

Der Kinderschutzbund verteilt derzeit 3.000 Exemplare an Berliner Kinder. Ab Herbst ist die Lesemaus-Geschichte dann im Buchhandel erhältlich. „Mit diesem vorurteilsbewussten Kinderbuch wollen wir mehr Vielfalt in die Bücherregale von Kindern bringen“, so Cynthia Amosse vom Berliner Kinderschutzbund. Die Sozialarbeiterin hatte die Idee zu einem eigenen Buch, weil sich viele der betreuten Kinder in bisherigen Geschichten kaum wiederfinden. „In den meisten Büchern sind die Helden weiß und heißen Marie oder Paul. Es fehlt an Vielfalt bei Hauttönen, Körperform oder Namen. Dadurch lernen Kinder schon sehr früh, wer in unserer Gesellschaft dazu gehört und wer nicht“, erklärt Amosse weiter. Ein halbes Jahr lang haben die 14 Kinder an der Geschichte und den Hauptfiguren gearbeitet. Eine Autorin sowie eine Illustratorin vom Hamburger Carlsen-Verlag unterstützten die Kinder dabei, ihre Ideen in Text und Bild zu bringen.

Datum: 17. März 2019, Text: red, Bild: Berliner Kinderschutzbund