Reinickendorf feiert ein Genie aus Tegel

Ausstellungen, Führungen und Vorträge zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts.

Pünktlich zur Eröffnung des Jubiläumsprogramms zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts war das Humboldt-Denkmal vor der gleichnamigen Bibliothek wieder vollständig: Schmetterling und Sextant sind zurück an ihrem Platz im Denkmal der beiden Brüder Alexander und Wilhelm (siehe Foto).

Ohne Grenzen

Alexander wuchs im Schloss Tegel auf und unternahm als Kind erste Naturerkundungen rund um den Tegeler See. Um den weltberühmten Naturforscher gebührend zu ehren, hat Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) gemeinsam mit den Fachbereichen der kulturellen Bildung und Kulturvereinen im Bezirk ein Netz unterschiedlicher Veranstaltungen geknüpft. So wie Humboldt keine klaren Grenzen ziehen mochte, überschneiden und verflechten sich auch im Jubiläumsprogramm die unterschiedlichen Angebote: Vorträge, Lesungen, Führungen, Konzerte, Workshops, Ausstellungen und Wettbewerbe fordern zur Auseinandersetzung mit dem Wirken des weit gereisten Universalwissenschaftlers heraus.

„Unser Programm ist ungeheuer vielfältig und bietet zahlreiche Anregungen, sich dem berühmten Wissenschaftler zu nähern“, so die Stadträtin. Im Bezirk finden vier Ausstellungen, acht musikalische Auseinandersetzungen, fünf Führungen, neun Vorträge, zwei Wettbewerbe für Schüler, fünf Themenwochen in der Jugendkunstschule Atrium und eine Festwoche am Humboldt-Gymnasium und verschiedene Werkstätten für sämtliche Altersklassen statt.

Am 22. März, um 19.30 Uhr, gibt es in der Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, einen Vortrag zum Thema „Alexander von Humboldt und die botanische Entdeckung Amerikas“. Mehr zum Veranstaltungsprogramm im Humboldtjahr gibt es hier.

Datum:17. März 2019. Text: Redaktion. Bild: Bezirksamt Reinickendorf.